VW Touareg

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Der VW Touareg (Typ 7P) ist die zweite Generation des SUVs Touareg von Volkswagen und wurde am 10. Februar 2010 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Markteinführung war im April 2010. Er teilt sich die Plattform mit der zweiten Generation des Porsche Cayenne, die im Mai 2010 auf den deutschen Markt kam. Der Touareg ist gegenüber seinem Vorgänger sowohl in der Länge als auch im Radstand um rund vier Zentimeter gewachsen. Zudem wurde die Karosserie aerodynamisch optimiert, weshalb die Höhe um etwa zwei Zentimeter reduziert wurde. Das Fahrzeug ist rund 200 kg leichter als sein Vorgänger. Konstruktiver Leichtbau, der Einsatz hochfester Stähle mit geringeren Querschnitten, die Verwendung leichter Materialien und Wegfall des schweren Verteilergetriebes mit Reduktion und Sperre in Basisversion ermöglichten dies.

Die Karosseriesteifigkeit stieg um fünf Prozent an. Das Fahrzeug besitzt je nach Motorisierung eine Steigfähigkeit von 31 bis 45°. m Oktober 2014 kam der Touareg in überarbeiteter Form auf den Markt. Seine Front wurde dem aktuellen Familiendesign angepasst und nimmt somit Bezug auf den kurz darauf erschienenen VW Passat B8. Des Weiteren gibt es im Facelift serienmäßig Xenon-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten. Im Innenraum fanden nur dezente Veränderungen statt. Im Zuge des Facelifts wurden die Modelle mit V6 TDI Motoren an die Schadstoffnorm Euro 6 angepasst, das Stopp-Start-System modifiziert und das 8-Gang-Automatikgetriebe mit einer "Segelfunktion" (Freilauf) versehen. Die Motorenpalette des Touareg wurde gegenüber dem Vorgänger überarbeitet. Einzig die beiden V6-Motoren wurden vom Vorgänger übernommen, sind aber durch das reduzierte Gewicht und das integrierte Thermomanagement deutlich sparsamer als in der Vorgängerversion. Neu sind dafür ein 4,2-Liter-V8-TDI aus dem Hause Audi und ein auf einem 3l TSI basierender Hybrid. Auch eine Hybridversion ist beim Touareg C2 erhältlich. Sie besteht aus einem V6-TSI-Kompressormotor mit 245 kW (333 PS) und einem 34 kW starken Elektromotor mit einer 80 kg schweren Nickel-Metall-Hydrid-Batterie. Als Hybridvariante hat man einen Voll-Hybrid-Antrieb in Parallelbauweise gewählt, bei diesem Antriebskonzept liegen der Verbrennungsmotor, die E-Maschine und das Getriebe auf einer Welle. Der in diesem Antriebskonzept als Generator arbeitende E-Motor gewinnt beim Bremsen durch die sogenannte Rekuperation kinetische Energie zurück, die in der Batterie zwischengespeichert wird. Die Einzelleistungen der E-Maschine und des Verbrennungsmotors addieren sich zu einer Gesamtsystemleistung von 279 kW. Bei Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h ist es möglich rein elektrisch zu fahren. In diesem Fall ist der ausgeschaltete V6 TSI über eine Trennkupplung von der Acht-Gang-Automatik abgekoppelt, um Schleppmomentverluste zu vermeiden. Laut VW liegt der Verbrauch bei rund 8,2 l/100 km. Er hat eine Anhängelast von bis zu 3500 Kilogramm. Alle Motorversionen sind mit einem permanenten Allradantrieb gekoppelt.

Zu den Ausstattungsmerkmalen im Interieur gehören unter anderem ein CD-Soundsystem mit Touchscreen, Bordcomputer mit Info-Bildschirm, Tempomat, Multifunktions-Lederlenkrad, 17-Zoll-Leichtmetallräder und eine Zweizonen-Klimaanlage. Zudem gibt es neue und weiterentwickelte Assistenzsysteme wie beispielsweise der optionale Lane Assist, ein Spurassistent, der den Fahrer warnt, wenn das Auto ohne Blinksignal die Spur verlässt. Andere Systeme sind die radargesteuerte ACC-Distanzregelung und das sogenannte Area View, das mithilfe von Kameras in Kühlergrill, Außenspiegel und Heckklappe das gesamte Fahrzeugumfeld auf dem Infobildschirm abbildet. Des Weiteren gibt es auf Wunsch eine elektrisch bedienbare Heckklappe, die gegen Aufpreis mit Easy Open auch per Fußkick öffnet, und ein Panorama-Schiebedach. Volkswagen hat im neuen Touareg den Adaptiven Fernlichtassistenten weiterentwickelt und eine Weltneuheit vorgestellt („Dynamic Light Assist“, das sogenannte „blendfreie Fernlicht“ oder „vertikale Hell-Dunkel-Grenze“), das in der Lage ist, vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge auszublenden, jedoch deren unmittelbare Umgebung gleichzeitig konstant mit Fernlicht zu beleuchten.

Quelle: Wikipedia

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