VW Golf Variant

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Der VW Golf Variant ist ein Kombi-Modell des Unternehmens Volkswagen. Dieses Fahrzeug gibt es bis jetzt in fünf Generationen (Golf III Variant, Golf IV Variant bzw. Bora Variant, Golf V Variant, Golf VI Variant und Golf VII Variant), die jeweils auf der Plattform der Schräghecklimousine VW Golf der entsprechenden Generation basieren. Auf den ersten Golf Variant (Typbezeichnungen: zunächst 1HXO, später 1H für die PKW und 1HXOF für die Lkw-Version) musste die Kundschaft lange warten. Von der Unternehmensleitung wurde er oft als Konkurrent des damals noch nicht so großen VW Passat Variant angesehen. Dieser rangierte der Größe nach in den Baureihen Passat B1 und B2 zwischen Opel Kadett Caravan und Opel Rekord E (ab 1986: Omega) Caravan.

Der Mitte 1988 erschienene VW Passat B3 wies jedoch eine ausgezeichnete Raumausnutzung auf, so dass er platzmäßig fast zum Opel Omega Caravan aufschloss. Somit bot sich eine zusätzliche Marktnische für einen kleineren Kombi. Diese Lücke wurde im September 1993 mit Erscheinen des Golf III Variant geschlossen. Der „Golf mit Happy-End“ (Werbe-Slogan) war bald einer der Renner im Golf-Programm. Die bis dahin marktführenden Caravan-Modelle Opel Kadett-/Opel Astra hatten nun eine starke Konkurrenz. Durch die Kombination mit den etwa zeitgleich eingeführten TDI-Motoren im Jahre 1993 ergaben sich für den Golf Variant bald lange Lieferfristen. Bis heute ist diese Kombination ein sehr beliebter Dienstwagen. Im Herbst 1995 wurde ein leichtes Facelift durchgeführt. Merkmale waren ganzflächig in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und abgerundete seitliche Blinkleuchten in den vorderen Kotflügeln. Airbags gehörten zur Serienausstattung und ein neuer SDI-Motor mit 1,9 Litern Hubraum mit 47 kW (64 PS) und direkter Einspritzung kam hinzu. Durch die etwas spätere Einführung wurde er nach der Einführung der Golf-IV -Limousine im Herbst 1997 weiter gebaut. Die Produktion wurde jedoch zu diesem Zeitpunkt von Wolfsburg in das 200 km westlich gelegene Osnabrück zum Unternehmen Karmann verlagert. Dort lief die Produktion dann noch zwei Jahre bis zum Frühjahr 1999 hinein. Den Golf Variant gab es mit allen bekannten Golf-III-Motoren von 60 bis 190 PS, mit Ausnahme der Benziner 1.6 (75 PS), 2.0 16V GTI (150 PS) und 2.8 VR6 (174 PS). Dafür wurden der 16 PS stärkere 2,9 l als Allrad angeboten. Auf der Dieselseite waren anfangs noch die alten Wirbelkammer-Motoren mit 64 und 75 PS (TD) zu haben sowie die weit verbreiteten TDI der ersten Generation mit Verteilerpumpe (90 und 110 PS). Es gab darüber hinaus zahlreiche Sondermodelle: Bon Jovi, Rolling Stones, Pink Floyd, Joker, Europe, Family, etc. Zum Ende der Laufzeit gab es auch das Sondermodell yachting mit speziellem Frontspoiler und Heckansatz. Ebenso wurde der Variant als Syncro angeboten.

In Verbindung mit den Benzinmotoren mit 90 PS, 115 PS und 190 PS, wie auch mit dem Dieselmotor mit 90 PS, deckte der Golf Variant somit auch den Allradsektor ab. Der Golf VI Variant war ab Mitte Mai 2009 erhältlich und nutzte wie der Golf VI die Plattform PQ35, auf der bereits der Golf V (Limousine und Variant) basierte. Das vom Design her noch an den VW Jetta V angelehnte Vorgängermodell wurde technisch und optisch an den neuen Golf VI angepasst. Die optischen Anpassungen betrafen vor allem die Front und das Armaturenbrett, während das Heck fast unberührt blieb. Auch die TSI-Motoren wurden vom Golf VI übernommen. Die Produktion erfolgte wie bisher in Mexiko. Im April 2013[2] endete die Produktion des Golf VI Variant. Der Nachfolger kam im Sommer 2013 auf den Markt. Der Golf VI Variant wurde als Jetta SportWagen auch in den USA und als Golf Wagon in Kanada vertrieben. In beiden Märkten war das Modell ein Jahr länger als in Europa erhältlich. In Argentinien wurde der Golf VI Variant als VW Vento Variant vermarktet. Die fünfte Ausführung des Variant ist im August 2013 auf den Markt gekommen und nutzt die Plattform des VW Golf VII. Nachdem der Vorgänger lediglich eine Weiterentwicklung des Golf V darstellte, wurde mit dem Golf VII ein komplett neues Fahrzeug auf die Räder gestellt. Auch die Motorenpalette wurde modernisiert.

Quelle: Wikipedia

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