VW Crafter

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Der VW Crafter ist ein Kleintransporter von Volkswagen, der seit 2006 gebaut wird. Die bis November 2016 produzierte 1. Generation war bis auf die Motoren und die Fahrzeugfront weitgehend baugleich mit dem Mercedes-Benz Sprinter. Er wurde mit diesem in den Werken Ludwigsfelde und Düsseldorf produziert. Seit 2016 wird ein von Volkswagen vollständig neu entwickelter Crafter in einem ausschließlich für diesen Transporter gebauten Werk in Września (Polen) gefertigt. Dieser wird auch von der Konzern-Schwester MAN, aber als MAN TGE angeboten. Das seit November 2016 bestellbare Fahrzeug wird ab März 2017 ausgeliefert. Die Vorderräder sind einzeln an Dämpferbeinen und Querlenkern aufgehängt. Der Crafter hat nun 16-Zoll-Räder sowie eine breitere Spur.

Die wie beim Vorgänger quer liegende Blattfeder besteht aus GFK und hat somit ein geringeres Gewicht bei verbessertem Stabilisierungsvermögen. Serienmäßig ist beim Crafter jetzt auch ein Stabilisator. Die Achse wurde vom Fahrzeugaufbau mit Gummilagern akustisch entkoppelt. Das Fahrverhalten wurde leicht untersteuernd bis neutral ausgelegt. Die starre Hinterachse ist an zwei längs eingebauten Blattfedern geführt. Bei den Varianten Kastenwagen bzw. Kombi wird der Aufbau über große Gummilager akustisch entkoppelt. Die Federungsabstimmung wurde verbessert und die Stoßdämpfer wurden etwas weiter nach außen verlegt, um der gefährlichen Wankneigung etwa beim schnellen Spurwechsel besser entgegenzuwirken. Beim Crafter 50 ist ein Stabilisator serienmäßig, beim Crafter 35 gegen Aufpreis erhältlich. Der Crafter 30 ist serienmäßig mit 205/75R16C-Reifen auf 5,5Jx16-H2-Felgen ausgestattet. Die Reifengröße 235/65R16C mit Felge 6,5Jx16-H2 gehört beim Crafter 35 zur Serienausstattung und ist als Sonderausstattung für den Crafter 30 erhältlich. An der Hinterachse des Crafter 50 gibt es Zwillingsbereifung in der Größe 195/75R16C oder 205/75R16C auf Felge 5,5Jx16-H2. Der Crafter 50 kann statt mit Zwillingsbereifung auch mit sogenannten Supersingle-Reifen ausgerüstet werden. Hierbei wird das zulässige Gesamtgewicht auf 4,6 t abgesenkt. Der hohe Traglastzahl von 128 entspricht einer maximalen Reifentragfähigkeit von 1800 kg. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 140 km/h begrenzt. Der Vorteil besteht im geringeren Rollwiderstand und den schmaleren Radkästen. Zunächst wurde der Crafter ausschließlich mit einem Fünfzylinder-Dieselmotor mit einem Hubraum von 2,5 Litern geliefert. Es gab den Motor in verschiedenen Leistungsstufen von 65 bis 120 kW (88 bis 163 PS).

Seit 2010 wird stattdessen der Vierzylinder-Dieselmotor mit dem Hubraum von 2,0 Litern eingebaut; der Fünfzylinder wurde komplett gestrichen. Die Fortschritte in der Motorentechnik ermöglichen es, auch mit 2,0 Litern Hubraum die für einen schweren Transporter notwendige Leistung zu erzeugen. Die Leistungsstufen reichen seitdem von 80 bis 120 kW (109 bis 163 PS). Die im Crafter längs zur Fahrtrichtung eingebauten Motoren basieren auf dem bereits im VW Transporter und VW LT 2 eingesetzten Reihen-Fünfzylindermotor mit einem Hubraum von 2,5 Litern. Im Gegensatz zu den linksdrehenden 4- und 6-Zylindern des Sprinters sind die 5-Zylinder des Crafters wie alle älteren Fünfzylinder von Audi oder VW rechtsdrehend. Zur Verbesserung der Laufkultur und um den neuen strengen Abgasnormen Rechnung zu tragen, werden nun allerdings eine Common-Rail-Einspritzanlage und ein Rußpartikelfilter eingebaut. Ein verstärkter Zahnriemen dient zum Antrieb von Nockenwelle, Hochdruck- und Kühlmittelpumpe.

Er hat ein Wechselintervall von 200.000 km. Die sechsfach gelagerte gesenkgeschmiedete Kurbelwelle befindet sich in einem Gehäuse aus Grauguss mit Lamellengraphit. Sie hat jetzt dickere Hubzapfen, um die Torsionskräfte besser aufnehmen zu können. Die Kolben aus Aluminiumlegierung haben, wie auch die der Vorgängermodelle, eine asymmetrische Kolbenmulde zur besseren Verwirbelung des eingespritzten Kraftstoffs. Zur Erhöhung der Standfestigkeit wurde sie etwas größer und so die Verdichtung reduziert. Zudem sind die Kolben gegenüber den Vorgängermodellen verstärkt und die Pleuel trapezförmig. Wie bei allen anderen VW-TDI-Motoren werden auch hier die Kolbenböden durch Ölspritzdüsen zusätzlich von unten gekühlt. Die neue fünflagige Metallzylinderkopfdichtung ermöglicht eine standfestere Abdichtung der Brennräume sowohl untereinander als auch nach außen hin. Die Nebenaggregate des Motors wie Generator, Kältemittelkompressor, Hydraulikpumpe und Kühlerlüfter werden über einen Keilrippenriemen angetrieben.

Quelle: Wikipedia

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