Toyota Aygo

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Der Toyota Aygo ist ein vorwiegend für den europäischen Markt entworfener Kleinstwagen von Toyota mit vier Sitzen und wahlweise drei oder fünf Türen. Der Aygo wird gemeinsam mit den weitgehend baugleichen Citroën C1 und Peugeot 107/108 im Werk von Toyota Peugeot Citroën Automobile (TPCA) in Kolín (Tschechien) hergestellt. Deswegen ist auch keine der bei Toyota üblichen Hybrid-Varianten erhältlich. Seit seinem Verkaufsstart der ersten Modellgeneration im Juli 2005 stellt er das kleinste Pkw-Modell von Toyota dar, wobei der von 2008 bis 2014 produzierte Toyota iQ zwar noch kürzer war, aber ansonsten oberhalb des Aygo positioniert. Der Aygo visiert eine eher junge Zielgruppe an, der Name Aygo soll sinngemäß I go (engl. ‚ich gehe‘) andeuten. Der Aygo konnte sich – gemeinsam mit seinen beiden Schwestermodellen des PSA-Konzerns – beim VCD-Umweltranking von 2005 bis 2008 als bestes Nichthybrid-Fahrzeug platzieren.

Der Aygo wird gemeinsam mit dem weitgehend baugleichen Citroën C1 und dem Peugeot 107 im Werk von Toyota Peugeot Citroën Automobile (TPCA) in Kolín (Tschechien) gebaut. Alle drei Modelle haben den gleichen Dreizylinder-Ottomotor mit Nockenwellenverstellung (VVT-i), einem Liter Hubraum und 50 kW (68 PS) wie im Daihatsu Sirion. Aus Kostengründen sind anders als bei den meisten anderen Fahrzeugen Fahrer- und Beifahrersitz gleich; die Sitzbezüge sind lediglich auf die Polsterung geklebt. Die hinteren Fenster des Fünftürers sind Ausstellfenster, wodurch Scheibenführung und Hubtrieb eingespart werden. Die ab Werk lieferbare Sonderausstattung umfasst nur fünf Positionen, was Produktionsablauf und Lagerhaltung vereinfacht. Toyota legte bei der Konzeption Wert auf Sicherheit. Der Wagen erhielt beim Euro-NCAP-Crashtest die Wertung von vier Sternen (26 Punkte) bei der Insassensicherheit und drei Sternen (36 Punkte) bei der Kindersicherheit. Auch das Thema Fußgängersicherheit hatte bei der Entwicklung hohe Priorität. Ende 2012 bekam der Toyota Aygo nur noch drei Sterne im NCAP-Crashtest. Grund dafür war die teilweise nicht mehr zeitgemäße Sicherheitsausstattung, die erst ab Juli 2013 verbessert wurde.

Im September 2004 tauchten erste Fotos vom Erlkönig auf. Am 1. März 2005 kam der Aygo als Drei- und Fünftürer auf den Markt.[5] Gleichzeitig begann die Serienfertigung bei TPCA in Kolín (Tschechien). Der Grundpreis für den Kleinwagen lag bei 8950 Euro (Stand: April 2005). Im Mai wurde das Ergebnis des Euro-NCAP-Crashtests für den baugleichen Citroën C1 vorgelegt: Vier Sterne (von fünf möglichen). Im August desselben Jahres erhielt der Aygo ein sportliches Aussehen mit TTE-Logo. Auf der IAA in Frankfurt wurde im September 2005 der Aygo mit Dieselmotor präsentiert. Im Januar 2006 kam für 580 Euro Aufpreis ein Automatikgetriebe ins Angebot, das sich per Tipp-Funktion auch manuell schalten lässt. Im Juni 2006 präsentierte Toyota eine fahrbereite Studie mit 200 PS (147 kW) auf der British Motor Show in London. Im August 2006 belegte der Aygo den dritten Rang auf der Umweltliste des Verkehrsclub Deutschland der sparsamsten, saubersten und leisesten Pkw. Ab März 2007 war in der Ausstattungsstufe „Club“ die Fahrdynamikregelung (ESP) Serienstandard. In den Ausstattungsvarianten „Aygo“, „City“ und für alle Sondermodelle wurde das ESP für 445 Euro Aufpreis angeboten.

Ende 2008 wurde der Aygo einer kleinen Modellpflege unterzogen. Ab dem 24. Januar 2009 waren diese Wagen erhältlich. Hierbei wurden die Lufteinlässe im Bug umgestaltet und eine neue Seitenlinie eingeführt. Zudem wurden die Heckleuchten mit Chromringen versehen sowie die B-Säulen der fünftürigen Variante schwarz lackiert. Der Verbrauch wurde durch Anwendung des „Toyota Optimal Drive“-Konzeptes weiter gesenkt, so dass der Wagen nun 106 anstelle vormals 109 g/km CO2 ausstößt. Erreicht wurde dies durch die Verwendung eines reibungsmindernden Motoröls und einer Schubabschaltung, die auch beim Gangwechsel wirkt. Eine weitere Überarbeitung erfolgte im Frühjahr 2012. Der Motor wurde verbessert. Bei unveränderter Leistung verbraucht er nun 4,4 l/100 km und emittiert nur noch 102 Gramm Kohlenstoffdioxid pro gefahrenem Kilometer. Außerdem erhielt der Wagen LED-Tagfahrlicht und eine neue Frontschürze. Das Fahrzeug wird wahlweise mit Fünfgang-Handschaltung oder mit dem automatischen Fünfgang-MultiMode-Getriebe angeboten. Der Aygo hat einen Wendekreis von 9,46 m und ist für Anhängerbetrieb nur bedingt geeignet. Nach Abnahme durch einen Gutachter kann eine Anhängelast von 500 kg gebremst oder 350 kg ungebremst eingetragen werden. Der Tank fasst 35 Liter.

Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2014 wurde die zweite Generation des Aygo präsentiert. Sie ist wie sein Vorgänger baugleich mit dem Citroën C1 und dem Peugeot 108. Alle Modelle kamen im Sommer 2014 auf den Markt. Weiterhin dient ein Einliter-Motor als einzige Antriebsquelle. Den Aygo gibt es in drei Ausstattungsversionen (x, x-play, x-wave) und drei Spezialausführungen (x-cite, x-clusiv, x-play touch), je nach Modell ist er dann mal sportlicher, mal luxuriöser ausgestattet. Als x-wave bietet er zusätzlich ein elektrisches Faltdach. Serienmäßig schon in der Basisausstattung sind LED-Tagfahrlicht, Stabilitätskontrolle und Hill Start Assist vorhanden. Über den optionalen sieben Zoll großen Touchscreen in der Mittelkonsole lassen sich zahlreiche Bordfunktionen steuern, per Mirror-Link kann der Inhalt eines Smartphones auf dem Display gespiegelt werden. Der Aygo wird mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Ottomotor mit wahlweise Fünfgang-Handschaltung oder dem automatisierten 5-Gang-Schaltgetriebe "x-shift" angeboten. Das Fahrzeug hat einen Wendekreis von 9,6 m und ist für Anhängerbetrieb nur bedingt geeignet. Der Verbrauch wird mit durchschnittlich 3,8–4,1 l Super angegeben, der Tank fasst 35 Liter.

Quelle: Wikipedia

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