Tesla Model S

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Das Tesla Model S ist eine viertürige Limousine mit elektrischem Antrieb von Tesla, die als Prototyp am 26. März 2009 vorgestellt wurde und seit dem 22. Juni 2012 an die Kunden ausgeliefert wird. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt stuft das Modell in die Oberklasse ein. Bis Ende 2015 wurden 100.000 Exemplare des Model S verkauft. Mit einem Beschleunigungsvermögen von 0 bis 96 km/h in 2,28 (auf 60 mph) Sekunden ist die Performance-Variante P100D mit Allradantrieb (Dualmotoren) laut Tesla im August 2016 das am schnellsten beschleunigende Serienauto der Welt. Die Reichweite beträgt je nach Ausstattung und Umständen von 200 bis über 600 km.

Bei Langstreckenfahrten können die meisten Modellversionen, die bis 2016 verkauft wurden, kostenlos an über 700 Tesla-Supercharger-Stationen an Autobahnraststätten weltweit innerhalb von ca. 30 Minuten so weit aufgeladen werden, dass die nächste Superchargerstation erreicht werden kann. Tesla sieht sich auch als Softwareunternehmen und stattet jedes Model S mit einem Internetzugang aus, über den die Fahrzeuge auch neue Fähigkeiten eingespielt bekommen, etwa die bezüglich Autopilot genannten Fahrassistenzfunktionen. Im Oktober 2016 hat Tesla angekündigt, dass alle ab diesem Zeitpunkt produzierten Tesla mit acht Kameras, zwölf Ultraschallsensoren usw. ausgestattet werden, um in Zukunft Autonomes Fahren zu ermöglichen, das sicherer sein soll als ein menschlicher Fahrer.

Der Tesla S ist das erste 5+2-sitzige Elektroauto der Oberklasse. Die Arbeiten an den Entwürfen wurden bereits im Juni 2008 zunächst unter dem Projekt-Namen „Whitestar“ angekündigt. Das erstmals vorgestellte Fahrzeug war ein bereits fahrbarer Prototyp. Tesla hat bei diesem Modell zum ersten Mal das Fahrwerk und die Karosserie vollständig selbst entwickelt. Das Model S hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Motor Trend Preis für das Auto des Jahres 2013. Das im August 2016 vorgestellte Model S P100D mit optionalem Ludicrous-Modus beschleunigt in 2,28 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (rund 96 km/h). Das Modell S wurde von Franz von Holzhausen entworfen, der zuvor für Mazda North American Operations gearbeitet hatte. Das Auto hatte den Codename WhiteStar während der Forschung und Vorentwicklung. Das Modell S wurde in einer Pressemitteilung am 30. Juni 2008 angekündigt. Das Prototypfahrzeug wurde am 26. März 2009 auf einer Pressekonferenz gezeigt. Im Februar 2008 wurde berichtet, dass Tesla Inc. (damals Tesla Motors) eine erweiterte Version seines Modells S anbieten wollte. Diese Version hätte einen Benzinmotor enthalten, um die Reichweite des Fahrzeugs zu erweitern. Dieser wurde in späteren Versionen entfernt.

Auf der GoingGreen-Konferenz im September 2008 gab Tesla-CEO Elon Musk bekannt, dass Tesla nur Elektroautos entwickelt. Der Bau einer Montagefabrik in Albuquerque, New Mexico (ein zentraler Ort für die Schifffahrt) sollte im April 2007 beginnen, wurde aber abgebrochen. Es wurde der Bau einer Fabrik in San Jose, Kalifornien angekündigt. Im Mai 2010 gab Tesla bekannt, dass es das Modell S auf dem ehemaligen NUMMI Montagewerk in Fremont, Kalifornien, jetzt bekannt als die Tesla-Fabrik, produzieren würde. Dieser dritte Plan wurde umgesetzt. Im Juni 2015, drei Jahre nach der Einführung des Modells S und nach Auslieferung von fast 75.000 S-Sedans weltweit, kündigte Tesla an, dass Modell S-Besitzer über eine Milliarde elektrische Meilen (1,6 Milliarden Kilometer) angesammelt und mehr als 500.000 Tonnen CO2 eingespart hätten. Das Tesla Model S ist das erste Elektrofahrzeug, das diesen Meilenstein erreicht.

Im Oktober 2014 berichtete General Motors, dass Volt-Besitzer insgesamt 629 Millionen Vollmeilen (über eine Milliarde Kilometer) von insgesamt eine Milliarde Meilen (1,6 Milliarden Kilometer) zurückgelegt hatten; während Nissan im Dezember 2014 berichtete, dass Leaf-Besitzer 625 Millionen Meilen (eine Milliarde Kilometer) zurückgelegt hatten. [30] Tesla berichtete auch, dass 68 Prozent der Modell-S-Reisen in Nordamerika, 25 Prozent in Europa und sieben Prozent in Asien/Pazifik stattgefunden haben. Die globalen Model S-Verkäufe erreichten den Meilenstein von 100.000 verkauften Einheiten im Dezember 2015 und die 150.000-Marke im November 2016. Im Jahr 2016 wurde eine Rennserie namens "Electric GT World Series" in Vorbereitung auf eine Rennsaison 2017 mit dem P85+ als Rennwagen auf bestimmten traditionellen Tracks gefördert. In der ersten Saison ist geplant, rund 20 Autos in zehn Teams zu haben. Im April 2016 wurde ein Refresh-Modell S eingeführt. Die Frontblende hat ein ähnliches Design wie das Modell X und es wurden auch adaptive LED-Scheinwerfer eingeführt. Außerdem hat das verbesserte Modell S ein HEPA-Luftfiltersystem, das mindestens 99,97 Prozent der Partikelabgasverschmutzung und aller Allergene, Bakterien und anderer Verunreinigungen aus der Kabinenluft entfernt. Das Standard-Ladegerät wurde von 40 auf 48 A erweitert, um ein schnelleres Laden zu ermöglichen, wenn es an höhere Verstärkerausgänge angeschlossen ist. Zwei neue Innenausstattungen wurden hinzugefügt: Ahornholz und dunkles Eschenholz. Diese Verbesserungen wurden durch eine Preiserhöhung in Höhe von US $ 1.500 im Basismodell begleitet. Ähnlich wie bei dem in Kleinserie produzierten Tesla Roadster basiert das Speichersystem des Model S auf Zellen in Form gewöhnlicher Lithium-Ionen-Akkus für Laptops der Größe 18650 mit für Elektroautos optimierter Zellchemie. Allerdings wurden mehr als 8.000 (statt wie beim Tesla Roadster 6831) Zellen verwendet, um eine höhere Speicherkapazität zu ermöglichen.

Für seine 85-kWh-Akkus im Tesla Model S gibt Tesla 8 Jahre Garantie mit unbegrenzter Laufleistung, die die Funktionsfähigkeit des Akkus umfasst, jedoch nicht den Energie- und Leistungsverlust über die Zeit und durch den Gebrauch. Die Traktionsbatterie kann über einen Anschluss im linken Rücklicht aufgeladen werden. Die Ladeleistung ist einstellbar. Sie reicht typischerweise von max. 2500 W an einer in Europa üblichen 230V-Wechselstrom-Steckdose bis hin zu 145 kW Gleichstrom an einem Supercharger des Tesla-eigenen Ladestationnetzes. Zudem kann das Tesla Model S sich selber bei Verzögerung oder Bergabfahrt durch (Bremsenergierückgewinnung oder Rekuperation) mit bis zu 60 kW aufladen. Zur Aufladung besitzt das Model S ein eingebautes 11 kW-Bordladegerät (Wechselstrom 32A, Drehstrom 16A), das pro Stunde Energie für eine Reichweite von bis zu 55 km lädt. Optional war ein Doppellader mit 22 kW erhältlich.

Das mitgelieferte Ladekabel für normale Steckdosen wird als „Mobile Connector“ bezeichnet. Es werden aufsteckbare Adapter serienmäßig mitgeliefert oder sind optional erhältlich. Damit ist eine Aufladung an fast allen Stromanschlüssen möglich. Der Tesla Model S kann serienmäßig einphasig (230 V/16 A) sowohl an normalen Haushaltssteckdosen als auch an üblichen roten Anschlussdosen nach IEC 60309 mit 11 kW geladen werden. Weil an einer hausüblichen Schukosteckdose die Dauerleistung auf 2.500 W (230V, 11A) begrenzt ist und die im Akku gespeicherte Energie typischerweise 70 kWh übertrifft, dauert das vollständige Laden eines leeren Akkus damit über 20 Stunden. An einer roten Anschlussdose (16A) dauert es ca. 8 Stunden. Die Akkumulatoren können auch an von Tesla betriebenen Supercharger-Stromtankstellen in 20 Minuten zur Hälfte, in 40 Minuten zu 80 % und in 75 Minuten vollständig geladen werden. Nach eigenen Angaben arbeitet Tesla an einem Ladesystem mit einer Ladezeit von 5 bis 10 Minuten.

Beim Laden am Supercharger wird mit einem fest an der Ladesäule installierten Kabel unter Umgehung des internen Ladegeräts die Traktionsbatterie direkt mit Gleichstrom geladen. Das Aufladen an den Tesla Superchargern ist für das Model S mit aktivierter Supercharger-Option kostenlos. Derzeit (Stand: November 2016) gehört die Supercharger-Option zur Standardausstattung bei allen Modellen. Tesla fertigt das Model S in einer eigenen Fabrik im kalifornischen Fremont. Für den EU-Markt wird das Model S im niederländischen Tilburg aus CKD-Bausätzen zusammengebaut. Das unabhängige amerikanische Konsumentenmagazin Consumer Reports bescheinigte dem Tesla Model S im Frühjahr 2013 das bisher beste PKW-Testergebnis. Das Fahrzeug schnitt damit in den Tests besser ab, als alle mit Verbrennungsmotoren bestückten Konkurrenten. Die US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit NHTSA ermittelte für das Model S im Sommer 2013 die höchsten je gemessenen Sicherheitsstandards.

Quelle: Wikipedia

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