Reutlingen

Reutlingen Langzeitmiete

 

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Reutlingen ist eine Großstadt im Zentrum Baden-Württembergs. Sie ist die größte Stadt und zugleich Kreisstadt des Landkreises Reutlingen, in dessen äußerstem Nordwesten gelegen. Nahebei befindet sich die Mittelstadt Tübingen (12 Kilometer westlich), die nächsten Großstädte sind Stuttgart (31 Kilometer nördlich) und Ulm (57 Kilometer östlich). Reutlingens Einwohnerzahl überschritt 1989 die Grenze von 100.000. Mit rund 110.000 Einwohnern ist es heute (nach Ulm) die zweitgrößte Stadt des Regierungsbezirkes Tübingen sowie kleinste der insgesamt neun Großstädte Baden-Württembergs, als einzige unter ihnen nicht kreisfrei. In der Agglomeration Reutlingen leben etwa 316.000 Einwohner. Reutlingen hat mit 17,5 Prozent seiner Gemarkung teil am Biosphärengebiet Schwäbische Alb, weshalb sich die Stadt offiziell auch als das „Tor zur Schwäbischen Alb“ bezeichnet. Reutlingen liegt auf einer bis zu zwölf Meter starken, von Süden nach Norden geneigten Schotterterrasse am Fluss Echaz, der die Kernstadt in einem leichten Bogen umfließt. Das mittlere Vorland der Schwäbischen Alb rings um die Stadt erhebt sich westlich und östlich des von Achalm (707 m ü. NHN) und Georgenberg (602 m) flankierten Echaztales bis zu einer Höhe von 450 m. Der tiefste Punkt Reutlingens liegt mit 290 m im Stadtteil Mittelstadt, die höchste Erhebung mit 869 m ist der schon zur Schwäbischen Alb gehörende Roßberg im südlichsten Stadtteil Gönningen. Reutlingen gehört mit dem näheren Umland zum südlichen Bereich der Metropolregion Stuttgart. Innerhalb der Region Neckar-Alb bildet Reutlingen zusammen mit der westlichen Nachbarstadt Tübingen eines von derzeit 14 Oberzentren Baden-Württembergs. Um das Jahr 1030 begann Graf Egino mit dem Bau einer Burg auf dem Gipfel der Achalm (706 m ü. NN.), die sein Bruder Rudolf fertigstellte. Von diesem Bauwerk, das im 15. Jahrhundert zu zerfallen begann und während des Dreißigjährigen Krieges vollends geschleift wurde, existieren heute nur noch rudimentäre Fundamente. Um 1650 wurde es abgerissen. Sehr viele Steine wurden als Baumaterial für Stadthäuser verwendet. 1822 ließ der württembergische König Wilhelm I. einen Bergfried als Aussichtsturm auf den Grundmauern des alten Turmes errichten, von dem man einen weiten Blick über die Stadt und den Rand der Schwäbischen Alb sowie das Albvorland hat. Bei Altenburg gab es eine weitere Burg, die Altenburg, die im Besitz des Grafen Werner von Achalm war. Diese wurde bereits um 1070 abgerissen. Der Ort Reutlingen findet erstmals Erwähnung im Zusammenhang mit dem Bempflinger Vertrag, der auf die Jahre 1089/1090 datiert wird. Dieser mündlich geschlossene Erbvergleich zwischen den Achalmgrafen Kuno und Liutold und ihrem Neffen Graf Werner von Grüningen wurde erstmals von den beiden Mönchen Ortlieb und Berthold in der Zwiefalter Chronik um 1135 schriftlich dokumentiert. Danach soll als Zeuge der Vereinbarung ein „Ruodolfus de Rutelingin“ fungiert haben. Vermutlich um 1180 erhielt Reutlingen von Kaiser Friedrich Barbarossa das Marktrecht. Zwischen 1220 und 1240 wurde es von dessen Nachfolger, Friedrich II., zur Freien Reichsstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erhoben und mit Mauern, Gräben und Türmen befestigt. Nach der Reichsstadt-Ära riss man die Befestigungen ein und füllte die Gräben auf. An der Jos-Weiß-Straße in der Reutlinger Innenstadt findet sich heute aber noch ein runder Zwingerturm (Eisturm genannt, da er von 1877 bis 1906 als städtischer Eiskeller genutzt wurde) und ein Stück der Mauer. (Im 18. Jahrhundert hatte man hier Häuser an sie gebaut, die ebenfalls noch erhalten sind.) Im 13. Jahrhundert war Reutlingen für das Kaiserreich ein wichtiger Stützpunkt gegen konkurrierende Adelshäuser. So hielten die Reutlinger den Staufern auch die Treue, nachdem Papst Innozenz IV. Friedrichs II. für abgesetzt erklärt hatte. Heinrich Raspe von Thüringen, zum Gegenkönig ernannt, belagerte darum – vergeblich – im Jahr 1247 Reutlingen. Der Überlieferung zufolge begannen die Reutlinger nach der überstandenen Gefahr aus Dankbarkeit, dass ihre Gebete erhört wurden, sofort mit dem Bau der Marienkirche. 1343 war sie fertiggestellt. Die Belagerer hatten einen Rammbock zurückgelassen, an dem für die Länge des Kirchenschiffs Maß genommen wurde. Die Kirche ist heute ein Wahrzeichen der Stadt und gilt als eines der schönsten und bedeutendsten Bauwerke der Gotik in Württemberg. Die Reutlingen zuerkannte Reichsfreiheit war zunächst eine äußerst beschränkte Freiheit. Rechtlich wie wirtschaftlich bestand eine enge Abhängigkeit zum Achalmvogt, dem die Stadt Zoll, Steuern und andere städtische Einkünfte zu entrichten hatte, der niedere und hohe Gerichtsbarkeit ausübte und den Schultheißen als Obersten der Stadt ernannte. 1262 verpfändete Konradin, der letzte Staufer, diese Rechte an Graf Ulrich von Württemberg, den Sohn Eberhards II., der zusammen mit seinem Vater Württemberg regierte. Im Jahr 1337 übertrug Kaiser Ludwig IV. mit dem sogenannten „privilegium fori“ die Gerichtsbarkeit vom Rottweiler Hofgericht und den anderen Landgerichten auf die Stadt. Die niedere Gerichtsbarkeit unterlag fortan dem Reutlinger Schultheißen. Die Hoch- oder Blutgerichtsbarkeit blieb aber zunächst beim Achalmvogt, sie ging erst im Laufe des 15. Jahrhunderts an die Reichsstadt über. Eine rechtliche Besonderheit ergibt sich aus dem vom Kaiser 1495 erteilten Privileg des Reutlinger Asyls, wonach Totschlägern, die ihre Tat ohne Vorsatz verübt hatten, ein Asylschutz in Reutlingen garantiert wurde. (Davon machten bis 1804 nahezu 2500 Menschen Gebrauch.) Die erste städtische Verfassung von 1343 sicherte der aufstrebenden Schicht der Handwerker, die sich in Zünften zusammengeschlossen hatten, weitgehende politische Mitbestimmung. Die Verfassung von 1374 schließlich beendete die Vorherrschaft des Patriziats endgültig, sie war Grundlage der demokratisch-zünftischen Tradition bis zum Ende der Reichsstadtzeit. Nur in der Zeit zwischen 1552 und 1576 kehrte die städtische Oligarchie vorübergehend an die Macht zurück, nachdem Karl V., der die erstarkenden Zünfte für die Reformation verantwortlich machte, verfügt hatte, dass den Stadträten ein aus auf Lebenszeit bestellten Patriziern bestehender sogenannter Kleiner Rat („Hasenrat“) überzuordnen sei. Lediglich in Ulm, Reutlingen, Überlingen und Pfullendorf wurde dieser mit kaiserlicher Genehmigung in den 1570er Jahren wieder abgeschafft. Von den 1370er Jahren an wandte sich Eberhard massiv gegen die Reichsstädte, die der Ausweitung des württembergischen Territoriums im Weg standen, insbesondere seit sie sich 1376 zur Sicherung ihrer Freiheitsrechte im Schwäbischen Städtebund auf militärischer Ebene zusammengeschlossen hatten. Diesem Bündnis stand seit 1379 der Löwenbund gegenüber, eine Vereinigung des Adels gegen die Städte, der auch Ulrich von Württemberg angehörte. Zwischen Württemberg und Reutlingen, das von Anfang an dem Bund angehörte, kam es am 14. Mai 1377 zur Konfrontation. Ulrich befand sich mit einer größeren Anzahl von Rittern auf der Burg Achalm, als Söldner aus Reutlingen einen Plünderungszug auf württembergisches Gebiet unternahmen. (Die Reutlinger hätten den Württembergern „die Kuh entführet“, so heißt es in einer alten Chronik.) Ulrich griff sie auf ihrem Rückmarsch in die Stadt an, zog sich aber nach hohen Verlusten – er selbst wurde verwundet – mit seinen Rittern auf die Achalm zurück. Auch wenn Eberhard II. mit Reutlingen sogar einen Friedensvertrag schloss („Ehinger Einung“), hielten die Auseinandersetzungen an. Sie endeten mit der Niederlage des Bundes in der Schlacht bei Döffingen und seiner Auflösung im Jahr 1388. Auch Reutlingen musste beim Friedensschluss 1389 die württembergische Vorherrschaft anerkennen. In der ehemaligen Reichsstadt Reutlingen wird erstmals um 1329 eine jüdische Gemeinde genannt. Nach der Judenverfolgung in den Jahren 1347 und 1348 gewährte Karl IV. im Jahre 1349 den Reutlingern eine Amnestie und übergab jüdischen Besitz an die Grafen von Württemberg, die diesen an die Stadt Reutlingen veräußerten. Juden ließen sich in Reutlingen erneut um 1371 nieder und Karl IV. erließ 1377 der Stadt Reutlingen die noch ausstehenden Judengeldern. 1424 wird erstmals die „Judengasse“ genannt, die heutige Rebentalstraße und ein Stück der Kanzleistraße zwischen Reutlinger Marktplatz und Oberamteistraße. Eine Judenvertreibung fand vermutlich vor 1476 statt, denn Friedrich III. befahl im Jahre 1476 der Stadt Reutlingen, Juden wieder aufzunehmen. Maximilian I. erlaubte 1495 und 1516 der Stadt Reutlingen, die Juden auszuweisen.

 

Quelle: Wikipedia

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