Porsche 911

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Der Porsche 991 ist die insgesamt siebte Generation des Porsche 911 seit dessen Vorstellung im Jahr 1963. Die offizielle Weltpremiere des Sportwagens fand am 15. September 2011 im Rahmen der 64. IAA für PKW auf der Frankfurter Messe statt. Die Markteinführung erfolgte am 3. Dezember 2011. Im Vergleich zum Vorgängermodell 997 veränderte sich der 991 äußerlich nur geringfügig. Er hat allerdings 10 cm mehr Radstand bei einer um 5,6 cm vergrößerten Fahrzeuglänge. Die neu gestalteten LED-Rückleuchten sind schmaler als die des 997. Zudem gibt es eine überarbeitete Frontschürze mit vergrößerten Lufteinlässen. Die beiden Außenspiegel sind wie bereits beim 993 wieder an den beiden Türen befestigt, statt wie bei den 996ern und 997ern im Fensterdreieck, wie das auch bei den Überarbeitungen aller Porsche-Modelle seit dem Cayenne 92A vorgenommen wurde. Die erstarkten Sechszylinder-Boxer-Motoren mit einem Hubraum zwischen 3,4 und 3,8 Litern sowie Benzindirekteinspritzung verbrauchen dank Start-Stopp-Technik und anderer Maßnahmen im Normzyklus bis zu zwölf Prozent weniger Kraftstoff.

Nach dem Start der Carrera-Modelle wurde die Modellpalette (wie bei Porsche üblich) nach und nach durch weitere Varianten ergänzt. Im weiteren Verlauf des Jahres 2012 erschienen zunächst die als Carrera 4(S) bezeichneten Allrad-Modelle des 911 Carrera sowie im 2. Halbjahr der neue 911 GT3 Cup. Im Jahre 2013 erschien zudem ein auf 1.963 Exemplare limitiertes Sondermodell des Carrera S in Form eines Optionspaketes für 4.911,- EUR anlässlich des 50-jährigen Geburtstages des Porsche 911, welches am Heck zusätzlich zur in der klassischen Form gehaltenen Modellbezeichnung 911 die rot gefärbten Ziffern 50 trägt. Die Modelle Porsche 911 GT3, der Langstrecken-Rennwagen GT3 RSR, der 911 Turbo und der 911 Targa erscheinen 2014. Zur Premiere auf der IAA wurden nur die heckgetriebenen 911 Carrera und 911 Carrera S als Coupé gezeigt.

Die entsprechenden Cabrioversionen wurden kurz darauf vorgestellt und kamen am 3. März 2012 (vier Monate nach der Markteinführung der beiden Carrera-Coupé-Modelle) zu den deutschen Porsche-Zentren. Später im Jahr 2012 wurden die allradgetriebenen Carrera-4(S)-Modelle vorgestellt und an Händler sowie Kunden ausgeliefert. Seit Mitte 2012 sind die Carrera-S-Modelle mit einer Leistungssteigerung von 22 kW (30 PS) auf 316 kW (430 PS) erhältlich. Anfang Dezember 2011 wurden die ersten Prototypen bzw. Testfahrzeuge des 991 GT3 fotografiert. Wie bereits die GT3-Modelle der Typen 996 und 997 hat auch der 2013 erschienene 991 GT3 einen feststehenden Heckflügel auf der Motorabdeckung sowie eigens für das Modell angefertigte Front- und Heckschürzen. Als weiteres charakteristisches Design-Merkmal blieben die beiden mittig angeordneten Auspuffrohre unterhalb der Kennzeichenhalterung erhalten, die erstmals bei den zwischen 2006 und 2011 produzierten Modellen des 997 GT3 Verwendung fanden. Zudem hat die neue Generation in der Leistung zugelegt und ist trotzdem beim Verbrauch sparsamer.

Durch die Verwendung von Leichtbaumaterialien sowie eine gegenüber den Carrera-Modellen reduzierte Komfortausstattung verringert sich das Leergewicht (nach DIN 70020) im Vergleich zu den Vorgängermodellen um zirka 40 kg auf rund 1350 kg. Damit ist der 991 GT3 das leichteste GT3-Modell seit Präsentation der Modellreihe im Jahr 1999. Der 991 GT3 wird serienmäßig mit Doppelkupplungsgetriebe und Hinterachslenkung ausgeliefert. Für Fahrzeuge des Modelljahrs 2013 gab es eine Rückrufaktion, da zwei Fahrzeuge in Brand geraten waren. Der Porsche 911 GT3 RS wurde auf dem Genfer Autosalon 2015 präsentiert. Marktstart für das 181.690 Euro teure Modell war im Mai 2015. Der 4,0-Liter-6-Zylinder-Boxermotor im Heck erreicht eine maximale Leistung von 367 kW bei 8.250/min. Das maximale Drehmoment von 460 Nm liegt bei 6.250/min an.

Der Porsche 911 GT3 RS wird ausschließlich mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe PDK ausgestattet. Das Leergewicht des Fahrzeugs wurde um weitere zehn Kilogramm reduziert und beträgt fahrfertig 1420 Kilogramm. Wie schon beim Vorgänger bringen die Topmodelle 911 Turbo und Turbo S einige Neuheiten mit sich, dazu zählt eine Hinterachslenkung, die das Fahrzeug agiler in Kurven und stabiler im Geradeauslauf macht. Dabei können die Hinterräder, abhängig von Fahrgeschwindigkeit, Lenkwinkel und Fahrsituation mit bis zu 2,8 Grad mit- oder gegenlenken. Dies führt zu einer virtuellen Radstandsveränderung von −250 bis +500 Millimeter. Weitere Änderungen gegenüber den 997-Turbo-Modellen sind die Front- und Heckspoiler, die nun jeweils in drei Stufen ausgefahren werden können. Die Leistung des Turbo-Modells beträgt 383 kW (520 PS), die des Turbo-S-Modells 412 kW (560 PS). Die Porsche-911-Turbo-Modelle sind serienmäßig mit Sound-Symposer ausgestattet. Dieser überträgt die Ansauggeräusche des Turbomotors per Membran in den Innenraum. Die variable Dämpferstellung Porsche Active Suspension Management (PASM) und die Wankstabilisierung PDCC wurden eingeführt.

Am 14. Januar 2014 wurde auf der Motorshow in Detroit der Porsche 911 Targa (Typ 991) vorgestellt. Er zeichnet sich durch ein klassisches Softtop, feststehendem Überrollbügel, und einteiliger Heckscheibe, wie es seit dem ersten Targa-Modell bis zur Baureihe 964 produziert wurde, aus. Porsche bewirbt dieses Modell u. a. mit dem Slogan „Stellen Sie sich vor, Sie treffen Ihre Jugendliebe wieder. Und sie ist noch schöner geworden.“ Angeboten wird dieses Modell in den Versionen 911 Targa 4, 911 Targa 4S und 911 Targa 4 GTS, also ausschließlich mit Allrad-Antrieb. Das Dachteil zwischen der A-Säule (Frontscheibe) und dem Targabügel (B-Säule) ist ähnlich den Klappdachcabriolets anderer Hersteller automatisch ausfahrbar: Das gesamte Heckscheibenmodul wird dafür zunächst nach hinten ausgefahren. Dabei werden Teile des Targabügels links und rechts ausgeschwenkt, um das Targadach dann hinter den Notsitzen abzulegen. Das Heckscheibenmodul wird schließlich zurück in die Ausgangsposition gebracht. Die Türen sind rahmenlos, so dass der Bereich zwischen A- und B-Säule dann völlig offen ist, wie es bei den Ur-Targamodellen der Fall war. Die Markteinführung fand am 10. Mai 2014 statt. A

uf der IAA 2015 präsentierte Porsche eine umfassende Modellpflege. Die beiden Grundversionen des 911 (911 Carrera und 911 Carrera S) wurden ab dem 12. Dezember 2015 erstmals in der Geschichte des 911 mit Turbo- statt Saugmotor ausgeliefert. Darüber hinaus wurden kleinere optische Veränderungen außen und innen vorgenommen. Serienmäßig sind 0,5 Zoll breitere Hinterräder, sowie das zuvor aufpreispflichtige aktive Fahrwerk PASM (Porsche Active Suspension Management). Der neue Antrieb verfügt nur noch über 3,0 Liter Hubraum statt zuvor 3,4 oder 3,8 Liter, soll aber dennoch mehr Leistung und einen geringeren Verbrauch erzielen. Eingesetzt werden zwei Turbolader von BorgWarner und zwei Ladeluftkühler. Der Leistungsunterschied zwischen Carrera und Carrera S entsteht durch unterschiedlichen Ladedruck (Carrera 0,9 bar, Carrera S 1,1 bar) und unterschiedlich große Verdichter (Carrera 49 mm, Carrera S 51 mm), während die Abgasturbinen bei beiden 45 mm groß sind. Die Einspritzdüsen spritzen nun von senkrecht oben mit einem Druck von 250 bar in die Brennräume ein, mehr als doppelt so viel wie bisher.

2016 wurde mit dem R ein in Anbetracht der Modelllinie auf 991 Stück limitiertes Sondermodell vorgestellt. Dieser 500 PS starke 911er war nur mit Schaltgetriebe erhältlich und sollte sowohl mit dem Design des Interieurs wie beispielsweise den Sitzen aus klassischem Pepita-Stoff und der gering gehaltenen Ausstattung aufgrund der Leichtbauweise an die älteren 911 Elfer Modelle erinnern. Er besitzt keinen festen, sondern einen ausfahrbaren Heckflügel und ist damit nach Werksangabe am Heck um 44 mm breiter als der 911 Carrera. Dadurch soll er noch besser auf der Straße liegen. Der Motor ist im Großteil identisch mit dem des 911 GT3 RS und wurde von den Fahreigenschaften an das per Hand zu betätigende Schaltgetriebe angepasst. Ein besonderes Merkmal des R sind die sich über die gesamte Wagenlänge ziehenden zwei roten bzw. grünen Streifen. Im Vergleich zu den Serienmodellen ist der Sound des Rs zudem deutlich lauter, da dieses Modell weniger für Komfort, sondern noch mehr für Sportlichkeit stehen soll. Die Beschleunigung liegt bei etwa 3,8 Sekunden von 0 auf 100 und die Höchstgeschwindigkeit bei 323 km/h. Der Neukaufpreis bei Porsche lag bei 189.544 € inklusive Mehrwertsteuern, jedoch waren bereits alle 991 Wagen vor Baubeginn verkauft. Momentan liegen die Preise für zum Verkauf angebotene Modelle bei etwa 500.000 € (Stand: August 2016).

Quelle: Wikipedia

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