Opel Insignia ST

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Der Opel Insignia (von lat. insigne = das Wappen/Abzeichen) ist ein Pkw-Modell des Herstellers Opel. Er wird der Mittelklasse zugerechnet und seit Herbst 2008 verkauft. Er löst den bis Sommer 2008 hergestellten Vectra ab. Mit dem Modellwechsel wurde die Produktion des auf dem Vectra basierenden Signum ebenfalls im Sommer 2008 eingestellt. Der im Herbst 2009 erschienene Buick Regal ist baugleich mit dem Insignia. Auf der gleichen Plattform GM Epsilon 2 basieren zudem der Chevrolet Malibu und der Saab 9-5 II, auf einer Variante der Plattform mit einem längeren Radstand der etwas größere Buick LaCrosse der zweiten Generation, der südkoreanische Alpheon sowie der Chevrolet Impala und der Cadillac XTS. Erstmals wurde der Insignia im Juli 2008 auf der British International Motor Show präsentiert. Zum Verkaufsstart im November 2008 kam er als viertürige Stufenheck- und als fünftürige Schräghecklimousine auf den Markt. Im März 2009 folgte die Kombiversion, die seitdem nicht mehr wie bei den früheren Opel-Modellen üblich Caravan, sondern Sports Tourer heißt. Vorgestellt wurde sie im Oktober 2008 auf dem Pariser Autosalon.

Das Design des neuen Modells orientiert sich laut Marketingchef Alain Visser stark an dem der Studie GTC. Der Insignia ist etwas größer als der letzte Vectra, der Preis wurde leicht erhöht. Die Listenpreise reichten bei der Markteinführung im November 2008 von 22.700 Euro (1.6) bis 41.575 Euro (2.8 V6 Turbo Automatik 4×4 Cosmo) für die Modellvarianten in der jeweiligen Grundausstattung, mit Vollausstattung betrug der Listenpreis des 'Sports Tourer' 55.075 Euro. Optisch sind die Limousinen nahezu identisch. Der Unterschied liegt beim Anschlag der Heckklappe: Beim fünftürigen Schrägheck ist diese am Dach angeschlagen, beim viertürigen Stufenheck unterhalb der Heckscheibe. Zudem verfügt das Schrägheck über einen Heckscheibenwischer, der jedoch nicht serienmäßig ist. m Juni 2013 wurde der Insignia einer Modellpflege unterzogen. Dabei wurden die Frontscheinwerfer modifiziert und mit LED-Leisten versehen. Zudem wurden die Stoßfänger samt der Einfassung der Nebelscheinwerfer geändert.

Am Heck ist ähnlich wie beim Cabriolet Cascada eine breite Chromspange integriert, die bis in die Heckleuchten reicht. In den Heckleuchten arbeiten nun serienmäßig LEDs, mit Ausnahme der Blinkleuchte. Aus technischer Sicht gab es ebenfalls Änderungen: es kommen zum Teil neue Motoren zum Einsatz, darunter zwei neue Direkteinspritzer-Benziner mit Turbolader, die aus 1,6 Litern Hubraum 125 kW (170 PS) und als 2,0 SIDI sogar 184 kW (250 PS) leisten. Bei den beiden kleinsten Diesel-Aggregaten wurde die Leistung um jeweils 10 PS (110 auf 120 bzw. 130 auf 140 PS) erhöht und der Verbrauch gesenkt. Vorerst größter Dieselmotor ist ein neuer 2,0 CDTI mit 143 kW (195 PS). Die Preise starten bei 24.325 € (Stand: 10. Juni 2013). Neben dem Fahrwerk wurde auch der Innenraum gründlich überarbeitet.

Das oft in der Fachpresse kritisierte Bediensystem wurde komplett ausgetauscht, es besteht nun aus einem größeren und höher auflösendem Display, zudem besitzt es deutlich weniger Schalter. Hinzu kommen eine neue Bedieneinheit für die Klimaregelung, ein neues Lenkrad sowie die optionale halb-digitale Tachoeinheit, bei der je nach Wunsch verschiedene Informationen im Zentraldisplay angezeigt werden können. Dieses Ausstattungsmerkmal gab es bis dato in der Mittelklasse noch nicht. Der modernisierte Insignia kam Ende September 2013 nach der Präsentation auf der IAA in den Handel. Das erste für den Verkauf bestimmte Fahrzeug rollte bereits am 22. August 2013 im Stammwerk Rüsselsheim vom Band. Gegen Jahresende 2013 erschien zur Komplettierung der Palette vom Kombi auch eine höhergelegte Variante, die unter der Bezeichnung Insignia Country Tourer verkauft wird. Das Fahrzeug verfügt über eine erhöhte Bodenfreiheit, Offroad-Verkleidung rundum, Unterfahrschutz vorn wie hinten sowie verbreiterte Kotflügel. Den Motorraum hat Opel speziell mit einer Aluminiumplatte gegen Beschädigungen von unten abgesichert. Der Insignia Country Tourer wird mit zwei Benzin- (1,6l mit 125 kW/170 PS und 2,0 mit 184 kW/250 PS) sowie zwei Dieselmotoren (2,0 CDTI mit 120 kW/163 PS [seit Januar 2015: 125 kW/170 PS] und 143 kW/195 PS) angeboten. Bei den beiden Diesel- und dem stärkeren Otto-Motor sind Allradantrieb serienmäßig. Als erstes Fahrzeug der Opel-Produktpalette erhält der Insignia ein verbessertes Scheinwerfersystem (AFL+ genannt), das anstelle des bisherigen im Vectra verbauten AFL (Bi-Xenon mit dynamischem Kurvenlicht, statischem Abbiegelicht über eigene Halogenreflektor-Lampe mit 90° Abstrahlwinkel und Autobahnlicht) zusätzlich auch für spezifische Fahrweisen gesonderte Einstellungen verwendet (z. B. Schlechtwetterlicht mit anderer Leuchtdichtesteuerung zur Vermeidung von Selbstblendung, Wohnstraßenlicht für geringe Geschwindigkeit, automatisches Aufblenden mit Fernlichtassistent etc.). Der Scheinwerfer enthält außerdem ein Tagfahrlicht in LED-Technik.

Eine weitere Neuheit in diesem Segment ist der optional erhältliche „Opel Eye“ genannte Spurhalteassistent, der auch bestimmte Verkehrszeichen (Geschwindigkeitsbeschränkungen, Verbotszeichen) erkennt und auf dem Display anzeigt. Außerdem warnt das Auto beim unbeabsichtigten Verlassen der Spur. Der adaptive Allradantrieb mit Haldex-Kupplung ist beim Fahrzeugstart automatisch aktiv, um die Kraftübertragung zu verbessern und leitet, wenn keine Traktion mehr auf der Hinterachse gebraucht wird, zur Senkung des Verbrauchs 90 % des Drehmoments zur Vorderachse. Das von Opel als Flex Ride Premium bezeichnete Fahrwerk kann in den Modi Normal, Tour und Sport eingestellt werden. Die Instrumentenbeleuchtung ist weiß, beim Aktivieren des Sportmodus ändert sie sich in Rot. Erstmals gibt es in einem Opel auch Seitenairbags für die hinteren Sitze, für die vorderen Sitze ist eine Sitzbelüftung erhältlich. Zum Verkaufsstart des Opel Insignia gab es sieben Motoren zur Auswahl: vier Benzin- und drei Diesel-Motoren.

Alle Motoren erfüllen serienmäßig die Euro-5-Norm. Der Antrieb beim Insignia erfolgt über die Vorderräder. Die Ausnahmen bilden die 2,8-l-Turbo-Benziner mit 191 kW (260 PS) und 239 kW (325 PS) sowie der seit Sommer 2013 erhältliche 2,0-l-Turbo mit 184 kW (250 PS), da sie serienmäßig über Allradantrieb verfügen. Bei den zwei stärksten Dieseln stehen beide Antriebskonzepte zur Wahl. Das Sechsstufen-Automatikgetriebe gibt es für alle Motoren außer für die 1,4-, 1,6- und 1,8-Liter-Benziner sowie den schwächsten Diesel. Im Frühjahr 2009 wurden zwei weitere Motorvarianten vorgestellt. Ein 1,6-l-Turbo-Benziner mit 132 kW (180 PS) und ein 2,0-CDTI-Twin-Turbo-Diesel mit 140 kW (190 PS).[14] Ebenfalls eingeplant war ein 2,9-V6-CDTI-Diesel mit 550 Nm Drehmoment und einer Leistung von 191 kW (260 PS).[15][16] Anlässlich der Pressevorstellung des 2,0-Liter-Biturbo-Diesels im März 2009 kündigten jedoch die Opel-Verantwortlichen an, dass der Start des V6-Diesels auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben werde. Auch der 2,0-Liter-Biturbo-Diesel war nicht wie geplant im Sommer 2009, sondern erst seit Dezember 2011 verfügbar. Der 2-Liter-Motor entsteht in Kooperation mit Fiat. Eine ecoFLEX-Variante des 2,0-Liter-Diesels erweiterte 2009 die Motorenpalette des Insignia.

Durch eine geänderte Aerodynamik und Motorsteuerung erreicht das mit dem 2,0-Liter-CDTI mit 160 PS ausgestattete Modell einen CO2-Ausstoß von unter 140 g/km, was etwa 5,0 l Diesel je 100 km entspricht. Die OPC-Variante mit einem 2,8-Liter-V6-Turbomotor hat eine Leistung von 239 kW (325 PS) sowie ein maximales Drehmoment von 435 Nm und ist seit Sommer 2009 verfügbar.[4][18] Seit April 2011 bietet Opel die so genannte Unlimited-Version, welche auf die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit verzichtet und als Stufenheckmodell mit manuellem Getriebe bis zu 270 km/h erreicht. Im Frühjahr 2012 kam ein 2,0-Liter-Biturbo-Diesel für den Insignia in die Palette, der bei einem maximalen Drehmoment von 400 Nm 143 kW (195 PS) leistet. Dieser Motor ist eine Weiterentwicklung des 118-kW-Modells. Der Verbrauch wird mit 4,9 l Diesel je 100 km angegeben. Dieser Motor ist in allen Modellvarianten verfügbar und auch in Kombination mit Allrad und Automatik lieferbar. Der im Oktober 2014 auf dem Pariser Autosalon vorgestellte neue „Flüster-Diesel“ mit 2,0 l Hubraum, 125 kW (170 PS) und einem Drehmoment von 400 Nm ersetzt seit Frühjahr 2015 den 120 kW (163 PS) starken Diesel. Hiermit knüpft Opel bereits an die neuen 1,6-l-Dieselmotoren aus dem Astra J an. Diese sollen ein drastisch gesenktes Geräusch- und Vibrationsniveau, mehr Leistung und weniger Verbrauch aufweisen. Des Weiteren erfüllt dieser Motor die Euro-6-Norm. Der Vorgänger Opel Vectra C verkaufte sich vergleichsweise schlecht und war am deutschen Markt sehr deutlich hinter VW Passat, Mercedes-Benz C-Klasse, Audi A4, BMW 3er und Škoda Octavia bei einem Marktanteil von zeitweise 3,6 % auf den sechsten Platz seiner Klasse zurückgefallen.[28] Nachdem zeitweise sogar über eine ersatzlose Einstellung des Vectra spekuliert worden war, galt der Insignia bei seiner Vorstellung als die große Hoffnung Opels, bei den Verkaufszahlen wieder zuzulegen. Im ersten vollen Verkaufsjahr 2009 wurden etwa 36.300, 2010 28.200, 2011 26.700 Opel Insignia in Deutschland neu zugelassen. Diese Zahlen liegen jeweils etwa 8000 Fahrzeuge unter den beiden ersten Jahren des Vectra C. Der Marktanteil 2010 lag bei etwa 6 % in seiner Klasse und damit weiterhin deutlich unter dem Gesamtmarktanteil der Marke von knapp 8 %.

Der Abstand zu den fünf oben genannten Konkurrenten hat sich so weit vergrößert, dass sich diese 2010 mit Ausnahme des Škoda etwa doppelt so oft verkauften. Die direkten Konkurrenten wie Ford Mondeo und Škoda Superb konnte der Insignia in Anbetracht der Absatzzahlen in den Jahren 2009, 2010 und 2011 hinter sich lassen. Am 26. April 2012 wurde das 500.000. Exemplar gefertigt. 40 % aller bis dahin hergestellten Insignia sind Sports Tourer, weitere 40 % Fließheck-Modelle. Der Anteil der Stufenheck-Limousine beträgt rund 20 %.

Quelle: Wikipedia

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