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Die Adam Opel AG ist ein deutscher Automobilhersteller, der seit seiner Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1929 zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) gehört. Unter der Marke Opel werden Fahrzeuge des GM-Konzerns sowie von Kooperationspartnern in allen deutschsprachigen und weiteren Ländern vertrieben. Mit 34.500 Beschäftigten in Europa (davon mehr als 16.500 in Deutschland; Stand: Dezember 2014) ist Opel einer der größten Fahrzeughersteller und hat neben dem Stammwerk am deutschen Unternehmenssitz in Rüsselsheim am Main noch Fabriken in Kaiserslautern und Eisenach. Das Werk Bochum wurde Ende 2014 geschlossen.

In Europa fertigen sieben weitere Werke, die eigenständige Tochterunternehmen der Adam Opel AG oder der General Motors Company sind, Komponenten und Fahrzeuge für Opel. Einige Modelle werden bei GM-Tochterunternehmen außerhalb Europas wie GM Korea oder von Auftragsherstellern (SOVAB, Magyar Suzuki und Tofaş) zugekauft (sog. Badge-Engineering). Der Opel Ampera wird in den USA bei Chevrolet hergestellt. 2005 wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt und 2011 wieder in eine Aktiengesellschaft. Im Frühjahr 1863 begann Adam Opel mit der Herstellung von Nähmaschinen. Nachdem er zuvor gemeinsam mit seinem Bruder Georg in Paris bei der der Nähmaschinenfabrik  Journaux & Leblond und dann noch für einige Monate bei dem Unternehmen von Huguenin & Reimann gearbeitet hat, kehrte Adam Opel nach Rüsselsheim zurück und begann seine Arbeit in einem ehemaligen Kuhstall. 1968 wurde die Nähmaschinenfabrik Adam Opel errichtet. Bis 1880 wurden insgesamt 20.000 Nähmaschinen produziert. Allein im Jahr 1885 stellten 300 Mitarbeiter insgesamt 18.000 Nähmaschinen her. 1895 starb der  Unternehmensgründer. Das Geschäft wurde von seiner Frau und den fünf Söhnen weitergeführt. Spätestens im Jahre 1900 wurde deutlich, dass die Nähmaschinen nicht die Zukunft des Unternehmens sein werden. Die gesamte deutsche Produktion entsprach in etwa dem des möglichen Weltabsatzes. Der Nähmaschinenverkauf stagnierte.

Bereits 1886 begann Opel mit der Produktion von Fahrrädern. In den 1920er Jahren stieg Opel zum größten Fahrradproduzenten der Welt auf. 1936 wurde die Fahrradproduktion an die NSU Motorenwerke verkauft. Drei Jahre nach dem Tod von Adam Opel, der nie Autos produzieren wollte, begann Sophie Opel mit dem Bau von Automobilen. Unter der Leitung von Friedrich Lutzmann produzierte Opel von Anfang an verschiedene Karosserie- und Motorvarianten. In Kooperation mit dem französischen Autobauer  Darracq wurden bis 1907 Fahrzeuge mit dem Markennamen Opel-Darracq angeboten. Im Jahre 1912 produzierten 3000 Arbeiter  insgesamt 30.000 Fahrräder und 3.000 Autos. Nach Kriegsausbruch 1914 lief die Produktion in Rüsselsheim weiter. 1924 wurde das Opel Werk in Rüsselsheim als erster Automobilproduzent im Deutschen Reich mit Fließbändern ausgestattet. Es begann die Produktion des Erfolgsmodells Opel 4PS („Laubfrosch“). Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs innerhalb von vier Jahren von 2.400 auf 9.400  im Jahre 1928. Kurz nach Beginn der Automobilproduktion begann Opel auch mit der Produktion von motorisierten Zweirädern. Die Produktion wurde Mitte der 1920er Jahre nach Sachsen verlagert. Zur gleichen Zeit engagierte sich General Motors immer stärker bei Opel.

1929 verkauften Wilhelm von Opel und sein Bruder Friedrich zunächst 80 Prozent der Unternehmensanteile an General Motors. Bis 1931 übernahm GM das Unternehmen dann vollständig. Dabei konnten die Opel-Brüder durchsetzen, dass sie Mitglieder des Aufsichtsrates blieben und Fritz von Opel den Vorstand leitete. Der Name Opel und eine eigenständige Modellpolitik blieben erhalten. Durch die Weltwirtschaftskrise gingen die Produktionszahlen zu Beginn der 1930er Jahre zwar deutlich zurück aber bereits 1935 konnte Opel als erster deutscher Hersteller über 100.000 produzierte Fahrzeuge vermelden.

Zu diesem Erfolg trug auch die Transportersparte mit dem „Opel Blitz“ bei. Auf Veranlassung der nationalsozialistischen Regierung hatte Opel 1935 ein hochmodernes Werk in Brandenburg an der Havel gebaut. Im selben Jahr wurde der „Opel P4“ vorgestellt, von dem innerhalb von 2 Jahren 65.000 Stück verkauft werden konnten. 1937 erreichte Opel die stolze Zahl von 130.267 gebauten Fahrzeugen und war damit größter Autohersteller Europas. Die Adam Opel AG hatte damit 1938 mit 46,6 Prozent Anteil am deutschen Gesamtexport und war der wichtigste Devisenbringer für die Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Vor Ausbruch des 2. Weltkrieges bestand die Opel-Modellpalette aus dem „Kadett“, dem „Olympia“ sowie den Oberklassefahrzeugen „Kapitän“ und „Admiral“.

Im Oktober 1940 musste Opel die Produktion ziviler Fahrzeuge vollständig einstellen. Mit Hilfe von Zwangsarbeitern wurde ausschließlich militärisches Gerät hergestellt. Hierzu zählte der 3-Tonnen-Lkw vom Typ „Blitz“, der wichtigste Lastwagen der Wehrmacht. Es wurden aber auch Raketenteile und Komponenten für die Junkers „Ju88“ und Messerschmitt „Me 262“ hergestellt. In Warschau und Riga übernahm Opel die Reparatur der Militärfahrzeuge, die an der Ostfront eingesetzt wurden. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges gingen die Produktionsanlagen des Lkw-Werks Brandenburg und die Anlagen für die Kadett-Produktion aus Rüsselsheim auf Beschluss der Siegermächte als Reparationszahlung an die Sowjetunion. Der Kadett wurde dort als „Moskwitsch 400“ weiter produziert. 1947 wurde die Produktion in Rüsselsheim wieder aufgenommen. Zuerst lief das Vorkriegsmodell „Olympia“ vom Band. Es folgte 1948 der „Kapitän“ und der „Olympia Rekord“. Mit den beiden „Olympia-Modellen“ stellte Opel nach dem VW Käfer das beliebteste Auto in Deutschland her. Mitte 1962 wurde das Opel-Werk in Bochum fertiggestellt. Hier wurde der völlig neu entwickelte Opel „Kadett“ produziert, der sich in der Folgezeit sehr gut verkaufen ließ.

Im Frühjahr 1964 folgten nach und nach die großen Modelle „Kapitän“, „Admiral“ und „Diplomat“. 1970 wurden die Mittelklassefahrzeuge „Ascona“ und dessen Coupé-Ableger „Manta“ in das Programm aufgenommen. Im Jahre 1972 lag Opel mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent noch vor Volkswagen und erreichte mit 878.000 Einheiten die höchsten Produktionszahlen seit Beginn der Automobilproduktion. Die Modelle wurden kontinuierlich weiterentwickelt. In den Jahren 1980 bis 1982 sorgte die Ölkrise für erhebliche Einbrüche in den Verkaufszahlen. Lediglich der neue „Opel Kadett D“ mit Frontantrieb verkaufte sich zufriedenstellen.

Ende 1982 begann die Produktion des neuen „Opel Corsa“ im neu eröffneten GM-Werk in Saragossa (Spanien). Ab 1993 wurde das Modell auch im neuen Werk in Eisenach hergestellt. Opels Spitzenmodell war zu diesem Zeitpunkt der „Omega B“. Durch eine wenig innovative Design- und Modellpolitik und durch die rigorosen Sparmaßnahmen von Jose Ignacio Lopez de Arriotua bekam Opel ein erhebliches Imageproblem. Obwohl die neuen Modelle sich anfangs gut verkaufen ließen, litt der Ruf von Opel durch diverse Rückrufaktionen. Diese Anhäufung von Fehlern führte dazu, dass der Marktanteil von Opel an den deutschen Pkw-Zulassungen im Jahr 2012 bis auf 6,93% zurückging. Im Frühjahr 2009 versuchte sich der europäische Opel-Konzernverbund als selbständige Geschäftseinheit vom GM-Konzern abzuspalten. Die Bundesregierung wurde eingeschaltet und es gab unterschiedliche Verkaufsszenarien. Im November entschied sich GM gegen eine Abspaltung der Opel-Tochter. Trotz entsprechender Zusagen wurde das Opel-Werk in Bochum geschlossen.

2013 teilte die Führungsspitze von GM mit, dass sie bis zum Jahr 2016 umgerechnet 4 Milliarden Euro in die deutschen und europäischen Standorte von Opel und Vauxhall investieren wollen. Hiervon sollten 23 neue Modelle sowie 13 neue Motoren entwickelt werden. Im Herbst 2012 erschien der Kompakt-SUV „Mokka“, und der Kleinstwagen „Adam“, sowie im April 2013 das Cabrio „Cascada“. General Motors übertrug die gesamten Aktivitäten rückwirkend zum 1. Juli 2014 auf die neu gegründete Opel Group GmbH, die somit die wirtschaftliche und geschäftspolitische Verantwortung für alle GM-Marken in Europa und Russland übernahm. Bei uns finden Sie die gesamte Angebotspallette von Opel in der Auto Langzeitmiete / Monatsmiete und im Neuwagen und Gebrauchtwagen Leasing.

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