Nissan Navara

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Der Nissan Navara (oder auch Nissan Frontier) ist ein Pickup, der seit 1986 von dem japanischen Automobilhersteller Nissan in nunmehr vierten Generation produziert wird. Die beiden Modelle entstammen der ehemaligen Automobilmarke Datsun, wo sie den Namen Datsun PickUp trugen. Der Nissan Navara der dritten Generation mit dem internen Kürzel D40 wurde im März 2005 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt. Er gleicht dem Nissan Pathfinder bis zur A-Säule und stellt dessen Pickup-Version dar. Deshalb teilen sich die beiden Fahrzeuge eine technische Basis und verwenden verschiedene Bauteile gemeinsam.

Wie auch der Pathfinder verfügt der Navara über ein Leiterrahmenchassis, Einzelradaufhängung vorne mit Dreiecksquerlenkern und eine hintere Starrachse mit Blattfedern. Im Fahrbetrieb wird die Hinterachse angetrieben, der Allradantrieb kann jedoch im Verhältnis von 50:50 Prozent zugeschaltet werden. Diese Generation ist als Extrakabine (King Cab) oder als Doppelkabine (Double Cab) erhältlich. Als Motorisierung steht ein 2,5-Liter-Common-Rail-Dieselmotor mit variabler Turbinengeometrie zur Verfügung. Der Motor leistet 128 kW (174 PS) bei einem Drehmoment von 403 Nm. Der größere Motor wurde zwischenzeitlich überarbeitet und leistete dann 126 kW (171 PS). Auf den außereuropäischen Märkten gibt es auch noch einen 4,0-Liter-V6-Ottomotor mit 198 kW (269 PS). Gegen Ende des Jahres 2007 erhielt der Navara eine leichte Modellpflege.

Für das Exterieur gibt es nun zwei neue Außenlackierungen und neugestaltete Leichtmetallfelgen. Die seitlichen Blinker wurden von den Kotflügeln in die Außenspiegel verlegt. Im Innenraum kommen neue Materialien und Stoffe zum Einsatz. Als neues Extra gibt es für alle Versionen eine Bluetooth-Freisprechanlage. Neben den drei Ausstattungsversionen XE (Basis), SE (Komfort) und LE (Luxus) wurde im Dezember 2007 vom Navara ein Sondermodell namens White Elements aufgelegt. Darin enthalten sind Carving-Skier, schwarze 17-Zoll-Leichtmetallräder mit Winterreifen, ein Skiträgersystem sowie eine Staubox für die Ladefläche. Innen gibt es beheizbare, schwarze Ledersitze und gegen Aufpreis das Executive-Paket mit DVD-Navigationssystem, MP3-CD-Radio und Spracherkennung. 2008 kam Platinum als weitere Ausstattungsversion für die Doppelkabinen-Modelle hinzu. Diese umfasst zusätzlich zur LE-Ausstattung unter anderem beheizbare und elektrisch verstellbare Vollledersitze, ein Bose-Soundsystem, ein DVD-Navigationssystem mit Rückfahrkamera, ein Glasschiebedach, 17-Zoll-Leichtmetallräder sowie diverse Zierelemente in Gun-Metal-Grey.

Im März 2010 wurde auf dem Genfer Auto-Salon ein weiteres Facelift-Modell des Navara vorgestellt. Dieses zeichnet sich durch einen neuen Kühlergrill, andere Scheinwerfer und einen weniger kantigen Frontstoßfänger aus. Im Innenraum werden neue Oberflächen verwendet und die Anordnung der Bedienelemente in der Mittelkonsole wurde überarbeitet. Neu im Angebot sind ein spezielles Touchscreen-Navigationsystem, Xenonscheinwerfer und eine Rückfahrkamera. Der 2,5-Liter-Dieselmotor wurde modifiziert und leistet nun 140 kW (190 PS), besitzt ein Drehmoment von 450 Nm und verbraucht durchschnittlich 8,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer, weniger als das bisherige Modell. Neu im Angebot ist zudem ein 3,0-Liter-V6-Diesel mit einer Leistung von 170 kW (231 PS) und 550 Nm Drehmoment, der die Euro-5-Abgasnorm erfüllt und 3,0 Tonnen Anhängelast besitzt. Der Verkauf des modellgepflegten Navara begann im April beziehungsweise Juli 2010 (V6-Modelle).

Die Fahrzeuge für den kontinentaleuropäischen Markt wurden in Spanien gefertigt. Für den südamerikanischen Markt läuft die Produktion im brasilianischen São José dos Pinhais dagegen weiterhin. 2008 erreichte der Nissan Navara im Euro NCAP-Crashtest einen von maximal fünf Sternen. Dieser wurde ihm jedoch wegen des für den Fahrer bestehenden Risikos, sich Im Nackenbereich lebensgefährlich zu verletzen, wieder aberkannt. Nissan verbesserte daraufhin die Airbagsteuerung und startete eine Rückrufaktion, bei der alle bereits gelieferten Fahrzeuge ein Softwareupdate erhielten. Bei einem erneuten Crashtest durch den Euro-NCAP erreichte der modifizierte Navara drei von fünf möglichen Sternen. Im Oktober 2010 wurden die Baureihen Navara (D40), Pathfinder (R51) und Micra (K12) zurückgerufen, weil die Möglichkeit bestand, dass in der Relaiseinheit, die für das Motorsteuergerät zuständig ist, ein Relais ausfällt. Dadurch hätte die Stromversorgung des Steuergeräts ausfallen und der Motor auch unter Fahrbedingungen ausgehen können. Die vierte Generation (D231), die in Barcelona gebaut wird, kam in Deutschland im Januar 2016 zu den Händlern. Dabei wird die seit dem Jahr 2005 dritte Generation gebaute Version im Segment der Ein-Tonnen-Pritschenwagen abgelöst. Angetrieben wird der neue Navara von einem 2,3 Liter Dieselmotor, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird. Die Motorkraft wird entweder über ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe oder über ein siebenstufiges Automatikgetriebe übertragen. Darüber hinaus planen Renault mit dem Alaskan und Mercedes-Benz mit der X-Klasse auf Basis des Navara eigene Pritschenwagen zu bauen.

Quelle: Wikipedia

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