Nissan

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Nissan ist ein japanischer Automobilhersteller, in dem Datsun und Prince aufgegangen sind. Nissan ist im Nikkei 225 gelistet und ist am Börsenwert gemessen der drittgrößte Fahrzeughersteller weltweit. Im Jahr 1999 bildete Renault mit Nissan die Allianz Renault-Nissan und hält seitdem 43,5 Prozent der Nissan-Anteile. Im Jahr 2010 ging die Daimler AG eine strategische Partnerschaft mit Renault-Nissan ein und beteiligt sich mit 3,1 Prozent an Nissan. Die restlichen Anteile befinden sich im Streubesitz. Die Entstehung der Nissan Motor Co., Ltd. Geht auf das Jahr 1911 zurück. Zu dieser Zeit gründete  Masujiro Hashimoto mit Hilfe von drei Investoren (Kenjiro Den, Rokuro Aoyama und Aketaro Takeuchi) die Kaidhinsha Motorcar Works. Die ersten Fahrzeuge wurden unter der Bezeichnung „DAT“ in den Markt eingeführt. Es handelte sich hierbei ausschließlich um Lastkraftwagen, die vornehmlich für das Militär gebaut wurden. Im Jahr 1926 fusionierte das Unternehmen mit Jitsuyo Motors. Hieraus ging das Unternehmen DAT Automobile Manufactoring Co., Ltd. hervor.

1930 wurde der erste kleine Personenkraftwagen mit der Bezeichnung Datson 10 auf den Markt gebracht. Die Namensgebung geht zurück auf die drei Investoren, deren Anfangsbuchstaben in dem Namen DAT verewigt wurden und auf das englische Wort „son“ für Sohn. Im übertragenen Sinn bedeutete dieser Name Sohn von DAT. Im Jahre 1931 wurde das Werk in dem der Datson 10 montiert wurde von einem Hurrikan zerstört. Nach dem Neuaufbau wurde eine Namensänderung in Datsun beschlossen, da im japanische der Begriff  “Son“ eine negative Bedeutung (Nachteil, Verlust) hat. Datsun wurde somit zum Namensgeber des neuen Unternehmens. Datsun wurde 1931 vom Automobilzulieferer Tobata Casting übernommen, dessen Inhaber Yoshisuke Aikawa 1933 ein großes Gelände in Yokohama erwarb um dort ein Fahrzeugwerk für die Massenproduktion zu errichten. Die Unternehmungen von Yoshisuke Aikawa wurden an der Börse in Tokyo unter dem Begriff „Nissan“ gehandelt.  Um eine Fließbandproduktion aufzunehmen, war es erforderlich, Ingenieure, Anlagen und Werkzeuge für die Produktion zu beschaffen. Der in Japan lebende amerikanische Ingenieur William R. Gorham, wurde mit dieser Aufgabe betraut. Es gelang ihm, die fast neuen, stillgelegten Produktionsanlagen des US-Automobilherstellers Graham-Paige zu erwerben. Im April 1935 wurde die Montagelinie fertiggestellt, so dass alle Fahrzeuge vollständig in Fließbandarbeit gefertigt werden konnten. Bereits 1934 wurde auf einer Aktionärsversammlung beschlossen, dass das Unternehmen zukünftig unter dem heutigen Namen Nissan Motor Co., Ltd firmiert. Mit Beginn der Produktion verfügte Nissan über die größten und modernsten Fertigungsmöglichkeiten in Japan. Während der Kriegsjahre (in Japan von 1937 bis 1945) stieg der Bedarf an Nutzfahrzeugen für das Militär, so dass Nissan verstärkt Lkw und Busse produzierte.

In der Folgezeit kamen noch Flugzeug- und Bootsmotoren hinzu. Die Produktion von Pkw wurde in 1943 eingestellt. Erst 1947 erlaubten die Siegermächte die Wiederaufnahme der Pkw-Produktion. Die ersten Nutzfahrzeuge für den zivilen Bedarf rollten bereits Ende 1945 vom Band. Diese wurden dringend benötigt, um den Wiederaufbau, des vom Krieg zerstörten Landes voranzutreiben. Mit Beginn des Koreakrieges erhielt Nissan von der US-Armee einen Großauftrag für die Fertigung mehrerer tausend Lastkraftwagen nach amerikanischen Lizenzen. Durch diesen Geldsegen war es Nissan möglich die Produktionsanlagen zu modernisieren und weitere Allianzen anzustreben. So konnte die britische Austin Motor Company (in der Folge BMC) als Lizenzpartner gewonnen werden. Deren Fahrzeuge hatten sich in den vergangenen Jahren auf den schlechten Straßen Japans bewährt. Zu Beginn der Partnerschaft baute Nissan neben eigenen Modellen, die aus England gelieferten Teile zusammen und fertigte das Modell A40 Somerset. Im Jahr 1954 wurde auf die Produktion des A50 Cambridge umgestellt. Nissan wurde gestattet, nach und nach immer mehr Teile für die Fahrzeugproduktion selbst zu produzieren, bis Teilelieferungen aus England nicht mehr erforderlich waren. Mit Beginn der 1960er Jahre begann die Expansion Richtung Europa und Nordamerika. 1966 entstand die erste Niederlassung in Australien. Im selben Jahr wurde die Fahrzeugproduktion in Mexiko aufgenommen. Nissan war damit der erste japanische Automobilproduzent in Nordamerika. Einen der größten Erfolge erzielte Nissan mit dem ersten Sportwagen der Z-Serie. Der Datsun 240Z war weltweit so erfolgreich, dass es lange Wartelisten für diese Fahrzeug gab, obwohl die Produktionskapazitäten deutlich vergrößert wurden. Die Modellreihe wird heute noch unter mit dem Nissan 370Z angeboten. Der Markenname Datsun wurde 1981 aufgegeben alle Modelle erschienen in der Folgezeit unter dem Namen Nissan bis 1989 der Markenname Infiniti geboren wurde. Vergleichbar mit Toyota (Lexus) wollte Nissan hiermit den amerikanischen Markt mit Luxusmodellen bedienen.

Im Rahmen der Finanzkrise kam das Unternehmen Anfang der 90er-Jahre in finanzielle Schwierigkeiten. Hinzu kam, dass die Produktionskosten nicht mehr wettbewerbsfähig waren, da Nissan zu viele Fahrzeugplattformen nutzte und dadurch keine Synergien schaffen konnte. Im 1. Quartal 1999 fand Nissan in Renault einen Partner, der gewährleistete, dass beide Unternehmen die Eigenständigkeit behielten. Carlos Ghosn gelang es schließlich binnen einer Frist von drei Jahren, das Unternehmen Nissan wieder in die Gewinnzone zu bringen. Dazu beigetragen hat auch eine neue Modellpolitik, die für einen gehörigen Aufschwung sorgte. Zu den heutigen Nissan-Erfolgsmodellen gehören der Micra, Note,X-Trail, Qashqai und das fünfsitzige Elektrofahrzeug Nissan LEAF. Die Marke Datsun wurde im Jahre 2014 für den russischen Markt wiederbelebt. Im April 2016 erwarb Nissan 34% der Anteile an Mitsubishi Motors. Carlos Ghosn war mit Beginn seiner Tätigkeit bei Nissan CEO und wurde 2001 zum Vorstandschef berufen. Vier Jahre später wurde er ebenfalls Vorstandschef bei Renault und am 14.12.2016 Vorstandschef bei Mitsubishi.

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