Mobivia: Neuer Eigentümer für ATU

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21.09.2016

Mobivia

Neuer Eigentümer für ATU

Die ATU-Zentrale bleibt weiter in Weiden.

Die Mobivia Groupe will die Werkstattkette A.T.U Auto-Teile-Unger übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung sei jetzt unterzeichnet worden, teilte ATU am Mittwoch in Weiden mit. Die geplante Transaktion solle bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Firmenchef Jörn Werner sieht Mobivia aufgrund der führenden Stellung im europäischen Kfz-Werkstattgeschäft als "idealen strategischen Eigentümer".

ATU befindet sich derzeit in Besitz einer internationalen Investorengruppe um Centerbridge und Goldman Sachs Asset Management. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit wirtschaftlichen Problemen. Mit 577 Werkstätten in Deutschland sowie 25 in Österreich und sechs in der Schweiz wurde im vergangenen Geschäftsjahr (per 30. Juni 2016) ein Umsatz von rund einer Milliarde Euro erzielt. Die Zahl der Beschäftigten liegt bei rund 10.000.

Mobivia ist nach eigenen Angaben die Nummer eins im europäischen Kfz-Service. Mit dem ATU-Deal wollen die Franzosen ihre Position weiter ausbauen – mit dann knapp 2.000 Werkstätten und mehr als 20.000 Mitarbeitern. Der gemeinsame Umsatz soll bei rund 2,7 Milliarden Euro liegen. Die Transaktion sei ein wichtiger Meilenstein für Mobivia, sagte Vorstandschef Olivier Mélis. "Deutschland ist der größte europäische Markt für unsere Branche und ein neuer Markt für uns."

An den Deal ist aber eine wichtige Bedingung geknüpft. Neben der kartellrechtlichen Zustimmung muss sich ATU laut der Mitteilung auch mit den größten Vermietern der Filialen auf niedrigere Mietkosten einigen. "Die Reduktion der Mietkosten auf marktübliche Niveaus ist eine wesentliche Voraussetzung, um ATU wieder nachhaltig auf einen profitablen Wachstumskurs führen zu können", hieß es. Darüber gebe es bereits intensive Verhandlungen mit den Vermietern.

Eigenständige Marke

ATU-Chef Werner betonte: "Wir werden den Prozess der Transformation von ATU hin zu einem profitabel wachsenden Unternehmen fortsetzen." Von dem Zusammenschluss verspreche er sich "wesentliche strategische Synergien, etwa in den Bereichen Einkauf, Logistik oder durch den Austausch von technischem Know-how". Innerhalb der Mobivia-Gruppe werde ATU weiterhin unter eigener Marke und als eigenständiges Unternehmen für den deutschen Markt agieren und den Sitz in Weiden i.d. Oberpfalz behalten. (rp)

Copyright &copy 1998 - 2016 Autoflotte online
(Foto: ATU)

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