Mazda MX-5

 

 

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Am 7. September 2014 präsentierte Mazda die vierte Generation des MX-5 in den drei Ländern USA, Spanien und Japan gleichzeitig. Die Produktion startete am 4. März 2015 in Hiroshima, Japan. Auf der New York Auto Show 2016 wurde der MX-5 RF vorgestellt, eine Version mit faltbarem Targa-Dach. Der MX-5 ist vom Konzept her eine Evolution der kleinen britischen und italienischen Sportwagen der 1960er wie z. B. der Triumph Spitfire, MG MGB, Fiat 124 Sport Spider, Alfa Romeo Spider und besonders der Lotus Elan.

Vor der Vorstellung des MX-5 im Jahre 1989 war die Bauform des klassischen Roadsters aufgrund ständig verschärfter Sicherheitsbestimmungen und erheblicher Probleme mit der Zuverlässigkeit so gut wie ausgestorben. Einige Hersteller produzierten Fahrzeuge mit herausnehmbaren Dachteilen (Targa). Der einzige noch in Großserie gebaute Vertreter der Gattung der klassischen Roadster war der Alfa Romeo Spider, der jedoch aufgrund seiner langen Bauzeit technisch veraltet war. Da die Marktforschungsabteilungen des Automobilkonzerns kein Potenzial für ein solches Fahrzeug sahen, ist es zu großen Teilen der persönlichen Initiative vieler Entwickler wie dem MX-5 Projektleiter Toshihiko Hirai zu verdanken, dass der Wagen dennoch in Serie ging. Bei Markteinführung soll eine Produktion von lediglich 5.000 Fahrzeugen im Jahr geplant worden sein, davon 3.000 für die USA und 500 für Europa. Aber schon bis Ende 1990 waren 140.918 Fahrzeuge produziert worden. Die 15.888 Fahrzeuge, die davon auf Europa entfielen, konnten die hiesige Nachfrage jedoch bei weitem nicht decken.

Das für Deutschland bestimmte Kontingent war in nur drei Tagen ausverkauft, was zu einer großen Anzahl von Grauimporten aus den USA und Kanada, nicht nur nach Deutschland, führte. Der MX-5 wurde mit besonderem Blick auf den kalifornischen Markt entwickelt. So soll sich der Gedanke zur Entwicklung eines Roadsters ursprünglich in einem Gespräch zwischen dem Mazda-Manager Kenichi Yamamoto und dem amerikanischen Journalisten Bob Hall entwickelt haben, der auf Yamamotos Frage, welches Mazda-Fahrzeug auf dem nordamerikanischen Markt besonders fehlte, geantwortet haben soll: „A lightweight sportscar“. Man erhoffte sich von dem Wagen eine emotionale Besetzung des Markennamens Mazda; eine Strategie, die im Nachhinein wohl als erfolgreich bezeichnet werden kann. Andere Hersteller zogen später mit eigenen Roadster-Modellen nach, so zum Beispiel BMW mit dem Z3, Mercedes mit dem SLK, MG mit dem MGF/TF, Toyota mit der dritten Generation des MR2 und Fiat mit der Barchetta. Während die im Preissegment des MX-5 angesiedelten Konkurrenten praktisch ausnahmslos ohne Nachfolger eingestellt wurden, hat sich der Markt für höherpreisige, meist verhältnismäßig komfortbetonte Roadster seitdem zu einer festen Größe entwickelt.

Quelle: Wikipedia

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