Range Rover

 

 

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Der Range Rover ist ein Geländewagen der Oberklasse von Land Rover, der im Sommer 1970 in den Markt eingeführt wurde und seit Herbst 2012 in der vierten Generation angeboten wird. Das Modell war ein Wegbereiter für die Sport Utility Vehicles, ist aber im Gegensatz zu der Mehrzahl dieser Fahrzeuge höchst geländetauglich. Ebenfalls als Range Rover bezeichnet werden der Range Rover Evoque und der Range Rover Sport. Genau wie der Land Rover und der Freight Rover war auch der Range Rover zunächst eher ein Modell des britischen Herstellers Rover als eine eigene Marke. Mit der Abspaltung und Umstrukturierung innerhalb von British Leyland war der Grundstein für die Trennung von Rover (Teil der Austin Rover Group) und Land Rover und Range Rover (Teil der Land Rover Leyland Group) gelegt. Seitdem ist der Range Rover als Modell neben dem Land Rover Series III unter der Marke Land Rover anzusehen. Jaguar Land Rover gehört seit 2008 als Tochterunternehmen zur indischen Tata Motors.

Unter der jetzigen Eigentümerin zeichnete sich kurzzeitig eine Etablierung der Marke „Range Rover“ ab. Anzeichen dafür waren die zwei Bereiche der gemeinsamen Internetpräsenz: Range Rover, Range Rover Sport und Range Rover Evoque auf der einen und Land Rover Defender, Land Rover Freelander 2 und dem Land Rover Discovery 4 auf der anderen Seite. Die Unternehmenspolitik hat sich aber im Jahr 2013 wieder geändert, da beim Range Rover Evoque das Land-Rover-Logo erstmals im Kühlergrill aufgenommen wurde und auch der Range Rover (MK IV) mit deutlich sichtbaren Land-Rover-Logos im Kühlergrill, auf den Nabenabdeckungen der Felgen sowie auf dem Kofferraumdeckel versehen ist. Die korrekte Modellbezeichnung beispielsweise eines Range Rover Sport ist also „Land Rover Range Rover Sport“. Der erste Range Rover wurde am 17. Juni 1970 offiziell vorgestellt und von Juli 1970 bis Februar 1996 hergestellt, dabei jedoch technisch ständig weiterentwickelt. Sein permanenter Allradantrieb, Schraubenfederung und nicht zuletzt der 3,5-l-V8-Motor haben damals den Geländewagenmarkt revolutioniert. Der Range Rover galt bereits in den 1970er-Jahren als Vorbild für eine Reihe anderer luxuriöser Geländewagen, darunter den Monteverdi Safari und den Felber Oasis. Das Fahrzeug war anfänglich als reiner Dreitürer konzipiert. Rover sah sich in den 1970er-Jahren finanziell nicht in der Lage, selbst eine fünftürige Variante zu entwickeln, obwohl entsprechende Nachfragen der Kunden zu verzeichnen waren. Bereits 1988 begann man bei Land Rover mit der Entwicklung des Nachfolgers für den Range Rover.

Dieser hatte sich seit seiner Einführung im Sommer 1970 zunehmend in Richtung Luxussegment bewegt, gleichzeitig war der neue Discovery fast fertiggestellt und es war absehbar, dass das ursprüngliche Fahrzeugkonzept des Classic früher oder später modernisiert werden musste. Das Projekt wurde intern zuerst unter der Bezeichnung Pegasus geführt (ein Hinweis auf die Luftfederung), später als Projekt 38A (so hieß das Gebäude in dem die Projektbeteiligten arbeiteten).  Am 29. September 1994 wurde der „New Range Rover“ der Öffentlichkeit präsentiert. Es war das erste neu vorgestellte Modell der Rover Group nach der Übernahme durch BMW, und es sollte auch in den folgenden Jahren zusammen mit dem Mini das Modell bleiben, an dem Wolfgang Reitzle das größte Interesse zeigte. Die dritte Generation des Range Rover (Code: L322) wurde am 11. Januar 2002 lanciert. Die Hauptänderungen waren die selbsttragende Karosserie sowie die Einzelradaufhängung. Bei der optischen Erscheinung wurde darauf geachtet, das „typische“ Aussehen des Range Rover wiederherzustellen. Als problematisch erwies sich, dass der Range Rover L322 von BMW entwickelt wurde (BMW Entwicklungscode L30), die Firma Land Rover allerdings beim Verkauf von Rover an Ford fiel. BMW verpflichtete sich zwar, bis auf weiteres Motoren und essentielle Komponenten zu liefern, doch an der technischen Weiterentwicklung nahmen die Aggregate nicht mehr teil. Aus diesem Grund wurden bereits knapp zwei Jahre nach der Markteinführung technische Neuerungen (teilweise aus dem neuen Discovery 3) eingeführt. Der BMW-V8 wurde durch ein Jaguar-Aggregat (wahlweise mit Kompressor = Supercharged), das Fünf- durch ein Sechsgang-Automatikgetriebe und die Torsen-Sperre im Zentraldifferenzial durch eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung ersetzt. Im September 2009 erfuhr der Range Rover eine Modellpflege.

Dabei wurde neben dem Interieur und der Technik auch das Außendesign leicht überarbeitet. So ist das überarbeitete Modell an neuen Scheinwerfern und neuen Heckleuchten in LED-Technik sowie einem neuen Kühlergrill und Stoßfänger zu erkennen. Der Hubraum des V8 Supercharged wurde auf fünf Liter vergrößert und leistete nun 375 kW. Im September 2010 wurde ein neuer 4,4-Liter- V8-Diesel eingeführt, die Leistung stieg auf 230 kW/313 PS sowie 700 Nm kombiniert mit einer 8-Stufen-Automatik von ZF. Im Herbst 2012 wurde die Produktion des dritten Range Rover beendet. Der Nachfolger wurde auf der Mondial de l’Automobile in Paris vorgestellt. Die vierte Generation des Range Rovers wurde am 6. September 2012 erstmals auf der Automobilausstellung Mondial de l’Automobile in Paris als Range Rover Parigi Concept vorgestellt. Bereits wenige Tage später lief die Serienproduktion an. Für die Entwicklung war das Designstudio und Karosseriebauunternehmen Vercarmodel Saro beauftragt worden. Das Fahrzeug wurde komplett neu entwickelt. Als Besonderheit besitzt der Range Rover jetzt eine aus Aluminium hergestellte Monocoque-Karosserie, die 150 kg leichter als die Stahlblech-Karosserie des Vorgängermodells ist. Diese und weitere Leichtbaumaßnahmen, unter anderem am Fahrwerk, führen zu einem um bis zu 420 Kilogramm geringeren Leergewicht des Basismodelles. Weiterhin wurde beim Design der Scheinwerfer erstmals in diesem Fahrzeug durch die Kombination von LED und Lichtleitern eine Scheinwerfer-„Signatur“ erzeugt, die dem Range Rover eine einzigartige und individuelle Optik verleiht. Diese ist im normalen Betrieb als Tagfahrlicht in Betrieb und wird bei Nacht bzw. eingeschaltetem Abblendlicht etwas gedimmt und übernimmt die Funktion des Standlichts. Erstmals kann der Range Rover auch in zwei verschiedenen Radständen und mit einer 2-sitzigen Rückbank geordert werden, die durch eine Mittelkonsole geteilt wird. Diese stellt einer Verlängerung der vorderen Mittelkonsole dar und bietet den Insassen im Fond Möglichkeiten zur Bedienung der hinteren Klimazonen, der Massagefunktion, der Sitzheizung und Sitzklimatisierung sowie wahlweise ein gekühltes Staufach unter der Armlehne und eine Fernbedienung und Anschlüsse für das optionale Fond-Entertainment-System. Durch diese Gewichtsreduzierung wird auch erstmals seit 2006 wieder ein Sechszylinder-Dieselmotor eingesetzt, dessen Fahrleistungen denen des bisherigen Range Rover TDV8 entsprechen. Mit der Einführung des vierten Range Rover wurden seine Fähigkeiten, sich durch schweres Gelände fortzubewegen, weiter verbessert. Dazu trägt nicht nur das geringere Gewicht bei, sondern auch eine geänderte Ansaugluftführung und eine völlig neuentwickelte Luftfederung. Diese Maßnahmen ermöglichen eine Wattiefe von 90 cm (Vorgänger: 70 cm) und 30 cm Bodenfreiheit.

Außerdem ist erstmals ein vollautomatisches Allradsystem (Terrain Response 2 Auto) verfügbar. Beim bisherigen Antriebskonzept konnte durch die Wahl eines speziellen Fahrprogramms selbst festgelegt werden, auf welchem Untergrund man sich befindet. Im Gegensatz dazu wird nun durch die Überwachung des Schlupfes an einzelnen Rädern und die Verarbeitung weiterer Signale entsprechender Sensoren eigenständig das passende Programm gewählt. Obwohl man sich erstmals beim Range Rover von der ursprünglichen Leiterrahmenkonstruktion getrennt hatte, besitzt die neue selbsttragende Karosserie genug Stabilität, um selbst bei maximaler Achsverschränkung alle Türen und die Heckklappe zu öffnen und wieder zu schließen. Als Option ist ein elektronisches Hinterachssperrdifferential verfügbar, das zusammen mit dem serienmäßigen, zweistufigen Untersetzungsgetriebe für Vortrieb bei Situationen sorgt, in denen ein Hinterrad keinen Bodenkontakt mehr hat. Beim Range Rover sind für den deutschen Markt die Ausstattungslinien HSE, Vogue und Autobiography verfügbar, die aufeinander aufbauen und je nach Wahl der Linie eine Fülle diverser Optionen bereits serienmäßig beinhalten, wobei HSE die Basis bildet und Autobiography eine Vielzahl an zusätzlichen Individualisierungsmöglichkeiten über besondere Lacke und Lederfarben bietet. Der zentrale Touchscreen in der holzvertäfelten vorderen Mittelkonsole fungiert als Schnittstelle zum Infotainment-System InControlTM, das sich besonders durch die Integration von Android- und iOS-basierten Smartphones auszeichnet. Darüber hinaus zeigt das Display Live-Bilder der Fahrzeugumgebung, aufgenommen von insgesamt vier Digitalkameras an Stoßfängern und Außenspiegeln. Sowohl einzeln als auch kombiniert ansteuerbar, können alle zusammen eine 360°-Rundumsicht generieren. Auf der Unterseite des hinteren Stoßfängers ermöglichen es seitliche Sensoren, die Heckklappe nur mit einer Fußbewegung zu öffnen.

Die Technologie ist voll kompatibel mit einer Anhängerkupplung und erlaubt auch weiterhin eine Anhängelast von 3.500 kg. Weitere intelligente Hecklösungen sind ein ausziehbarer Kofferraumboden oder das flexible „Event-Seating“-System. Hier lassen sich zwei zusätzliche Sitzplätze mit robustem Aluminium-Rahmen aus der Versenkung des Kofferraums ausklappen. Diese liegen auf dem unteren Teil der geöffneten Heckklappe und sind mit Leder bezogen. Eine weitere Premiere ist die neue „Automatic Access Height“-Technologie. Sobald sich der Fahrer im geparkten Fahrzeug abschnallt, senkt sich dieses zunächst um 35 mm ab, weitere 15 mm folgen beim Öffnen einer Fahrzeugtür. Für den ganzen Absenkvorgang benötigt das Fahrzeug drei Sekunden.

Quelle: Wikipedia

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