Jaguar XE

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Der Jaguar XE (Codename X760) ist ein Mittelklassemodell des britischen Herstellers Jaguar Land Rover, das im September 2014 seine Weltpremiere feierte und seit dem 13. Juni 2015 in Deutschland zum Verkauf angeboten wird. Der XE folgt dem von Frühjahr 2001 bis Ende 2009 produzierten X-Type in diesem Marktsegment nach. Der XE wurde im März 2014 auf dem Genfer Auto-Salon angekündigt und am 8. September 2014 in London der Öffentlichkeit gezeigt. Jaguar strebt mit diesem Modell an, sich dauerhaft in der automobilen Mittelklasse zu etablieren. Im Vereinigten Königreich wird das Automobil der Fahrzeugklasse compact executive cars zugerechnet. Für das Aussehen war Jaguars Chefdesigner Ian Callum verantwortlich.

Der XE wird im Werk von Jaguar Land Rover im englischen Solihull bei Birmingham produziert, das auf die Herstellung von Aluminiumfahrzeugen spezialisiert ist. Der Konzern stellt dort auch den Range Rover Sport her. Beim XE realisiert der Hersteller eine modulare Aluminiumstruktur, wobei bei der Produktion nicht wie beim Vorgängerfahrzeug eine modifizierte Ford-Plattform verwendet wird. Heute gehört Jaguar zum indischen Tata-Konzern, der die Unternehmung von Ford übernahm. Die Plattform erlaubt sowohl eine hinterradgetriebene Variante als auch ein allradgetriebenes Fahrzeug zu offerieren. Dank der modularen Aluminium-Architektur des XE reduziert der Hersteller das Gewicht seiner Rohkarosserie auf nur 251 Kilogramm. Mit 75 Prozent verfügt der XE über den höchsten Aluminiumanteil seiner Klasse. Erstmals kommt dabei auch eine Aluminiumlegierung zum Einsatz, die zusätzliches Gewicht einspart und zur Widerstandsfähigkeit der Karosserie beiträgt. Abgeleitet aus der Abkürzung für recyceltes Aluminium (RC), besteht die hochfeste RC5754-Legierung fast vollständig aus wiederverwertetem Aluminium. 615 Roboter mit hochmodernen Kamerasystemen tragen in Solihull dazu bei, dass alle 78 Sekunden ein neuer Jaguar XE vom Band rollt.

Nach eigenen Angaben will Jaguar Land Rover den in der Herstellung verwendeten Anteil recycelter Metalle bis zum Jahr 2020 auf 75 Prozent steigern, um die CO2-Bilanz zu verbessern. Durch die Aluminium-Leichtbauweise konnten die Ingenieure den Schwerpunkt des XE senken und gleichzeitig eine Gewichtsverteilung von nahezu 50:50 realisieren. Je näher sich das Gewicht zur Mitte befindet, desto leichter lässt sich das Fahrzeug aufgrund des Massenträgheitsmoments manövrieren. Da bei Vorder- und Hinterachse viele Komponenten aus geschmiedetem oder hohl gebohrtem Aluminium gefertigt sind, entsteht eine steife und leichte Achse. Gleichzeitig verfügt der XE über eine besonders steife Radaufhängung, die sich positiv auf die Fahrdynamik und auf das Noise Vibration Harshness (NVH)-Verhalten auswirkt. Aufgrund seines hohen Aluminiumanteils weist der XE eine Verwindungssteifigkeit von 22 kNm/Grad auf. Jaguar Land Rover setzt bei der Produktion auf Aluminiumdruckguss, um kleine Bauteile bestmöglich zu integrieren. An einem Federbeindom beispielsweise lassen sich so sechs bis zehn Bauteile im Vergleich zu einer konventionellen Karosserie einsparen. Ein weiterer Vorteil von Aluminium gegenüber Stahl ist eine Gewichtseinsparung von bis zu 40 Prozent. Durch seine aus In Control Apps, InControl Remote, InControl Secure und InControl Wi-Fi bestehenden InControl-Technologien vernetzt Jaguar den XE mit dem Fahrer und seiner Umwelt. InControl Apps ermöglicht die Integration von Smartphones sowohl mit iOS- als auch mit Android-basierten Betriebssystemen in die Fahrzeugumgebung. Apps lassen sich auf einem optionalen 8-Zoll-Touchscreen übertragen. Den Fernzugriff auf Fahrzeugdaten und Anwendungen ermöglicht die InControl Remote-App.

Eine Erinnerungs-SMS bei unverschlossenen Wagentüren oder eine schnelle Ortung des geparkten Fahrzeugs sind ebenfalls möglich wie ein automatischer Notruf (ECall). InControl Secure informiert den Halter, sollte sich sein Fahrzeug unerlaubt bewegen und meldet bei Freigabe die Standortdaten den zuständigen Behörden. Der fahrzeugeigene 3G-Hotspot InControl-WiFi bietet einen Internetzugang für bis zu acht verschiedene Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops. Ein optionales digitales Stereo-Kamerasystem mit Verkehrszeichenerkennung überwacht den Verkehr rund um das Fahrzeug und zeigt dem Fahrer Informationen auf einem lasergestützten Head-Up-Display an. Ein autonomer Notbremsassistent erkennt drohende Auffahrunfälle und warnt den Fahrer mittels akustischer und visueller Hinweise, bevor er automatisch eine Vollbremsung einleitet.

Quelle: Wikipedia

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