Infiniti Q70

 

 

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Der Infiniti Q70 (bis Sommer 2013: Infiniti M Y51) ist eine Limousine der oberen Mittelklasse von Infiniti, die Luxusmarke des japanischen Fahrzeugherstellers Nissan. Ursprünglich handelte es sich um die dritte Generation der Infiniti-M-Baureihe. Erstmals vorgestellt wurde der M Y51 auf dem Genfer Automobilsalon 2010 und auf dem deutschen Markt wird die Limousine seit Mitte Juli 2010 vertrieben und erreichte im Jahr 2010 insgesamt 37 Neuzulassungen. In den USA war das Modell schon seit März 2010 erhältlich. Die dritte Generation der M-Baureihe war zudem die erste, die in Europa offiziell verkauft wird. Dieses Modell konkurriert mit der Mercedes-Benz E-Klasse (2009), der BMW 5er-Reihe (2010), dem Audi A6 (2011), dem Jaguar XF (2008) und dem Lexus GS (2005/2012). Das Design der Limousine wird durch eine runde Formgebung bestimmt.

Die tief heruntergezogene Frontpartie mit dem großen Kühlergrill und das rundlich ausgestellte Kotflügeldesign sollen diese Wirkung unterstreichen. Auch im Innenraum setzt sich diese schwungvolle Linienführung fort. Durch die Namensumstellung aller Modelle im Sommer 2013 wurde der M Y51 zum Q70. In Japan wird der Q70 als Nissan Fuga verkauft. Zur üppigen Serienausstattung gehören unter anderem ein Siebenstufen-Automatikgetriebe mit dem sogenannten Drive Mode Selector, der je nach Fahrstil und Verkehrssituation die Wahl zwischen vier verschiedenen Fahrprogrammen (Sport, Normal, Schnee und Eco) gestattet, Bi-Xenon-Scheinwerfer, zehnfach elektrisch verstellbare Vordersitze, eine Rückfahrkamera, ein Soundsystem mit MP3-Unterstützung. Neben der Basisversion stehen auf Wunsch vier Ausstattungslinien – ähnlich denen von Mercedes – zur Auswahl. Zum Marktstart stand in Deutschland ein V6-Ottomotor mit 3,7 Liter Hubraum zur Verfügung, der 235 kW (320 PS) leistet und seit März 2010 in den USA verkauft wird. Im Oktober 2010 folgte ein nur in Europa erhältlicher 3-Liter-V6-Diesel mit 175 kW (238 PS). In den USA wird neben dem V6-Benziner ein 5,6-Liter-V8-Benziner mit 313 kW (426 PS) angeboten. Alle Typen haben ein elektronisch gesteuertes 7-Gang-Automatikgetriebe mit manuellem Schaltmodus. Der M56 kann in den USA wahlweise auch mit Allradantrieb bestellt werden. Alle Motoren sind in Front-Mittelmotor-Bauweise eingebaut. Der Sechs-Zylinder-Ottomotor mit Aluminiumblock hat vier Ventile pro Zylinder und zwei obenliegende Nockenwellen.

Die stufenlos variable Ventilsteuerung optimiert die Ventilöffnung. Zusätzlich optimiert VVEL (Variable Valve Event and Lift) den Ventilhub, was für hohes Drehmoment und besseres Ansprechverhalten bei niedrigerem Kraftstoffverbrauch und weniger Emissionen sorgt. Der Dieselmotor verfügt über einen Aluminiummotorblock und vier Ventile pro Zylinder, Hydrostößel sowie zwei riemengetriebene obenliegende Nockenwellen. Im April 2011 kam ein 3,5-Liter-V6-Ottomotor mit einem unterstützenden Elektromotor und einem regenerativen Bremssystem hinzu. Der Q70 hat auch eine Hybrid-Variante an. Der Motor ist ein speziell angepasster 3,5-Liter-V6-Benziner, der über zwei parallele Kupplungen mit einem 50-kW-Elektromotor sowie dem Automatikgetriebe verbunden ist. Diese leichte und kraftstoffsparende Bauweise macht einen klassischen Drehmomentwandler überflüssig. Der Elektromotor wurde auch für höhere Geschwindigkeiten konzipiert, sodass der Fuga Hybrid mit rein elektrischem Antrieb eine Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h erreichen kann. Als Energiespeicher für den Elektroantrieb dient ein Lithium-Ionen-Akku, dem auch durch ein regeneratives Bremssystem Energie zugeführt wird. Mit der Einführung dieses Hybridsystems ist der Fuga/Q70 das erste selbst entwickelte Fahrzeug dieser Art von Nissan. Vom Altima gab es zwar schon eine Hybridausführung, allerdings wurde dabei die kompliziertere Technik des Herstellers Toyota verbaut. Um Unfälle zwischen Fußgängern und dem im elektrischen Fahrmodus nahezu lautlosen Hybridfahrzeug bei geringen Geschwindigkeiten zu vermeiden, kommt Infinitis selbst entwickeltes Sicherheitssystem Approaching Vehicle Sound for Pedestrians (AVSP) zum Einsatz.

Dieses erzeugt beim Fahren bis 30 km/h, bei einer Geschwindigkeitsverringerung unter 25 km/h und beim Zurücksetzen automatisch ein Geräusch, mit dem umstehende Personen aufmerksam gemacht werden. Die servounterstützte Zahnstangenlenkung wirkt geschwindigkeitsabhängig, der Wendekreisdurchmesser beträgt 11,2 m. Alle Räder haben Einzelradaufhängung, vorn an Doppelquerlenkern mit Schraubenfedern und innenliegenden Stoßdämpfern sowie Stabilisatoren, die Mehrlenker-Hinterachse weist Stabilisatoren und Dual-Flow-Path-Stoßdämpfer auf – in den höherwertigen Ausstattungslinien in Doppelkolben-Ausführung. Der M Y51 verfügt über innenbelüftete Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 320 mm vorne beziehungsweise 308 mm hinten, mit Aluminium-Bremssätteln mit 4 gegenüberliegenden Kolben vorne und 2 gegenüberliegenden Kolben an der Hinterachse. ABS mit Bremsassistent und elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) sind serienmäßig. Der cw-Wert liegt bei 0,27 bis 0,28. Mit einer Länge von 4,95 Metern übertrifft er die Mercedes E-Klasse um 8 cm, den 5er BMW um 5 cm und den Audi A6 um knapp 3 cm. Der Kofferraum hat im M37 ein Volumen von 500 Litern, beim M30d 450 Liter und beim M35h 350 Liter; der Tankinhalt wird mit 80, beim Hybridmodell M35h mit 70 Litern angegeben. Seit dem Marktstart bis einschließlich Juni 2011 sind in Deutschland 168 Infiniti M Y51 neu zugelassen worden, davon jedoch nur acht Modelle privat, also rund 4,8 %. Auf dem US-amerikanischen Markt wurden dagegen allein im Jahr 2010 14.618 Einheiten neu zugelassen.

Quelle: Wikipedia

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