Hyundai i40

 

 

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Der Hyundai i40 ist ein in der Mittelklasse angesiedeltes Pkw-Modell des südkoreanischen Automobilherstellers Hyundai Motor Company für den europäischen Markt. Der Wagen unterscheidet sich äußerlich und in der Länge von dem auf anderen Kontinenten weiterhin angebotenen Hyundai Sonata. Dessen Plattform wird auch für den Kia Optima und Hyundai Santa Fe verwendet. Der i40 wurde in Hyundais europäischem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim konzipiert und wird im Werk Ulsan (Südkorea) gebaut.

Die insgesamt fünf Werke dieses weltweit größten Automobilstandorts verlässt alle zwölf Sekunden ein Fahrzeug, von denen die meisten über den angeschlossenen Hafen in den Weltmarkt gelangen. Das Schwesterunternehmen Hyundai Heavy produziert unter anderem Autofähren und ist derzeit der größte Schiffbauer. Ungewöhnlich für ein Modell koreanischer Fertigung ist die feingliedrige Optionsliste des i40. Sie weist auf ein flexibles Zuliefer- und Fertigungssystem hin. Vor seiner Premiere am Genfer Salon wurde eine Webseite geschaltet, auf der Nutzer mit ihrer Mausbewegung einen Animationspfad über die zu beleuchtenden Teile des noch nicht öffentlich gezeigten Fahrzeugs beschreiben konnten. Dieser wurde anschließend real abgefahren. Anfang März 2011 wurde zunächst die Kombiversion i40cw vorgestellt, die im Juni in den Verkauf gelangte. Die Stufenhecklimousine folgte erst am 23. März 2012. Hierbei orientierte sich Hyundai an der Nachfrage in der Mittelklasse.

Im Dezember 2014 stellte Hyundai die überarbeitete Ausgabe des i40 vor. Im Mai 2015 gelangte sie in den Verkauf. Am äußeren Erscheinungsbild fällt der umgestaltete und vergrößerte Hexagonal-Grill auf. Zudem wurde das Scheinwerfer-Layout dem Familiendesign angepasst. Des Weiteren gibt es neue Leichtmetallfelgen in 16 und 18 Zoll. Der Innenraum wurde mittels neuer Materialien an Lenkrad, Armlehnen und Schalthebel aufgewertet. Zusätzlich ist eine neue Lederausstattung in Rotbraun erhältlich. Bei den Antrieben wurden ebenfalls Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen: der 1,7 CRDi von 136 auf 141 verstärkt. Das Drehmoment steigt dadurch von 330 auf 340 Newtonmeter. Zudem liegt das Höchstdrehmoment nun bereits bei 1750 statt erst bei 2000 Touren an. Auch in der schwächeren Leistungsstufe wurde der 1,7-l-Diesel überarbeitet. Mit 115 PS blieb die Leistung zwar unverändert, das maximale Drehmoment stieg aber von 260 auf 280 Newtonmeter. Der Benziner 2.0 GDi leistet nach der Überarbeitung statt der vorigen 178 nur noch 165 PS. Dadurch soll sich laut Hyundai neben der Effizienz auch die Fahreigenschaften im Alltag verbessert haben. Das maximale Drehmoment sank leicht von 213 auf 204 Newtonmeter, es liegt unverändert bei 4700 Umdrehungen pro Minute an. Die von Thomas Bürkle entworfene Karosserie erstreckt sich über eine im Vergleich zum Sonata längeren Radstand. Damit handelt es sich wörtlich genommen um eine andere Plattform, insgesamt kann der i40 jedoch als ein mit höherem Budget gefertigter Sonata betrachtet werden. Die Entwicklung solch europaspezifischer Modelle begann mit dem i30 und dient weniger dem Wachstum als der Überprüfung selbstgesetzter Qualitätsziele in einem gesättigten, aber technikinteressierten und kaufkräftigen Markt. Der i30 erfüllte seine Zielstellung; er gehört unter den Privatkäufern zu den meistgekauften Autos im deutschen Markt.

Der Erstkontakt zur Marke soll nun auch vermehrt im Flottenmarkt erfolgen. Die so erreichbaren Zielgruppen sollen helfen, den im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung stetigen Exotenstatus der Hyundai-Mittelklasse abzulegen. Dieser begleitet den Sonata seit dem Europa-Markeneintritt 1991 (vgl. Verkaufszahlen). Der Gewerbeanteil würde zugleich den nach der Abwrackprämie zurückgehenden Privatkundenabsatz auffangen, avisiert sind deshalb rund 20 % für den i40. Das Ziel sind 10 % Gewerbeanteil über alle Modelle. Den Anfang auf diesem Weg machte 2010 der i30cw. Zuletzt reduziert der Flottenanteil auch den händlerseits kritisierten Re-Importanteil von 30 Prozent, der von wirtschaftskrisenbelasteten Ländern befördert wird, um die landeseigenen Absatzzahlen zu stabilisieren. Die Sicherheitsausstattung umfasst neben den sechs üblichen Airbags einen fahrerseitigen im Kniebereich sowie in der D-A-CH-Region optionale Torso-Airbags im Fonds, welche die dortigen Kopfairbags ergänzen. Ein ESP sowie Isofix-Halterungen im Fond sind immer enthalten, ein Reifendruckkontrollsystem optional.

Wie der Knieairbag wurde auch der (optionale) aktive Spurassistent aus dem in Europa nicht erhältlichen Grandeur übernommen. Dort waren beide erstmals in einem Fahrzeug der Marke enthalten. Aus den 2011 am Markt verfügbaren Sicherheits-Assistenten verzichtet der i40 damit auf Spurwechselassistent, abstandsregelnden Tempomat und eine automatische Notbremsung, die bei Hindernissen selbsttätig abbremsen würde. Deren Funktion reicht jedoch von später, rein akustischer Warnung bis zur automatischen Vollbremsung, sodass eine Kenntnis der modellspezifischen Funktion wichtig für das Vermeiden falscher Annahmen des Fahrers ist. Der Bremsweg liegt mit 40 Metern im Mittelfeld des Segments und wird durch den Bremsassistenten auch bei nicht durchgedrücktem Pedal erreicht. Die Bremsleistung nahm während der zehn Vollbremsungen aus 100 km/h nicht ab. Aufgrund seines nur europaweiten Verkaufs wird der i40 auch nur im Euro NCAP geprüft. Damit bleiben die Tests amerikanischer Institute zum Überrollverhalten und dem Schadensbild bei Parkremplern aus. In den USA werden dafür weder Kindersicherheit, noch aktive, also unfallvermeidende Sicherheitssysteme geprüft. Im Euro NCAP-Test erhielt der i40 5 Sterne. Die Karosserie besteht in sicherheitsrelevanten Bereichen aus hochfesten Stählen. Diese fertigt Hyundai in Nachbarschaft zum i40-Werk.

Ihre Qualität und Verarbeitungseffizienz wurde von der Frankfurter EuroCarBody Conference 2011 mit dem ersten Platz ausgezeichnet, knapp vor dem Audi A6 und der Mercedes B-Klasse. Die Auszeichnung gilt als die renommierteste im Karosseriebau. Die Motorenpalette des i40 unterscheidet sich völlig von der des Hyundai Sonata. Die Motoren liegen im Bereich von 85 kW (115 PS) bis 130 kW (177 PS) und haben einen Hubraum von maximal 2 Litern. Die stärkste Version ist ein 2,0-l-GDI-Motor mit 130 kW, der mit 156 g/km auch die höchste CO2-Emission des Fahrzeugs mit sich bringt. Während der Sonata mit einem Benzin-Hybridantrieb erhältlich ist, plante Hyundai für den i40 bis 2012 den ersten Dieselhybrid des Konzerns. Der projektierte Normverbrauch liegt bei 3 l/100 km. Automatik ist nur für die jeweils stärkere Version verfügbar. Alle Fahrzeuge sind serienmäßig mit einer Berganfahrhilfe ausgestattet. Optional sind die Ausstattungsmerkmale elektronische Parkbremse, Spurhalteassistent sowie neun Airbags und das Smart Parking Assist-System (vgl. zweiter Absatz) erhältlich. Beide Diesel-Motoren gibt es auch als „blue 1.7 CRDi“ mit der Start-Stopp-Automatik ISG. Das „blue drive“-Paket besteht aus einer Start-Stopp-Automatik, Leichtlaufreifen, einer adaptiven Lichtmaschine und kostet 400 Euro. Objektiv erzeugt der i40 Diesel bei 130 km/h mit 68 dB(A) ein Dezibel mehr als die klassenbesten mit 67 db(A) in Honda Accord, Mazda 6 und VW Passat. Hierzu trägt die längere Übersetzung des gemessenen 136-PS-Modells bei. Im 6. Gang bei 120 km/h beträgt die Drehzahl 2000 min−1 anstelle der 2500 Umdrehungen der 116-PS-Version. Eine Messung der Benzinmodelle fand nicht statt. Auch die Heizleistung wurde bislang nur im Diesel gemessen. Sie liegt am unteren Ende der dieselgetriebenen Mittelklasse. Gegenüber dem schnellsten (Renault Laguna) benötigt der i40 fünf Minuten länger, um von −10 °C auf 22 °C zu heizen, insgesamt rund 19 Minuten.

Quelle: Wikipedia

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