Hyundai i10

 

 

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Der Hyundai i10 ist ein Kleinstwagen des südkoreanischen Herstellers Hyundai, der 2008 auf den Markt kam und seit Ende 2013 in zweiter Generation erhältlich ist. Die erste Generation des i10 war der erste Hyundai, der in Indien präsentiert und gebaut wurde und folgt dem neuen Namenskonzept, das 2007 mit dem i30 begonnen hatte. Die zweite Generation wird in der Türkei gefertigt. Im Modellprogramm des Herstellers rangiert der PKW am unteren Ende vor dem Hyundai i20.

Die erste Generation wurde am 6. November 2007 als Nachfolger des Hyundai Atos in Neu-Delhi vorgestellt. Im Frühjahr 2011 erschien ein überarbeitetes Modell mit geänderter Optik sowie effizienteren Motoren mit 51 kW (69 PS) und 63 kW (86 PS). In Mexiko wird das Modell als i10 by Dodge über das Dodge-Vertriebsnetz, aber mit Hyundai-Logos, verkauft. Die Basisversion Classic verfügt serienmäßig über ein CD-MP3-Radio mit AUX-Anschluss (bis 2011), eine crashoptimierte Fahrgastzelle, ABS mit Bremskraftverteilung und Frontairbags für Fahrer und Beifahrer. Auch Gurtstraffer, umklappbare Rücksitze und eine Servolenkung gehören zum Serienumfang, jedoch kein Intervall-Scheibenwischer.

Die höherwertige Style-Version ist zudem mit einer Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrischen Fensterhebern vorne und hinten sowie Seitenairbags vorne ausgestattet. Gegen Aufpreis gibt es auch ein Faltdach, einen Heckspoiler und Bedienelemente aus Leder. Das Interieur ist beim Style passend zum Lack mit Akzenten in Rot, Blau oder Silber gehalten, beim Classic in Schwarz / Grau; für das Exterieur stehen zehn verschiedene Außenlackierungen zur Wahl. Kurz nach der Markteinführung stellte Hyundai noch die Variante „Classic E“ vor, die einen werbewirksamen Grundpreis unter 10.000 € hatte. Einziger Unterschied zum Classic sind die kleineren Räder, die einen Kraftstoffverbrauch von kombiniert 5,0 l und dem CO2-Ausstoß von 119 g/km nach 1999/94/EG Norm ermöglichen.

Wie der Vorgänger ist der Wagen fünftürig. Der Kofferraum fasst 225 Liter (Atos: 263 l) und kann durch Umklappen der 60:40 teilbaren Rücksitzlehne erweitert werden. Ebenfalls gemein sind dem i10 (erste Generation) und dem Atos die hohe, aber eher schmale Karosserie, die den Wagen das Aussehen von Microvans verleiht. Als Motorisierung gibt es zwei Ottomotoren und einen Diesel. Bei den Ottomotoren kommt der überarbeitete 1,1-Liter-Ottomotor mit 49 kW (67 PS) und einem maximalen Drehmoment von 98 Nm aus dem Atos zum Einsatz. Damit erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 151 km/h und verbraucht 5,0 Liter auf 100 km. Für diesen Motor ist neben dem standardmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe auch eine Vierstufen-Automatik erhältlich. Des Weiteren gibt es einen 1,1-l-Reihendreizylinder-Common-Rail-Diesel mit 55 kW (75 PS) und einem maximalen Drehmoment von 155 Nm. Mit diesem Motor kann eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h erreicht werden.Der Verbrauch liegt dabei bei 4,3 Litern pro 100 km.

Seit Oktober 2008 gibt es zudem einen neuentwickelten 1,25-Liter-Ottomotor mit 57 kW (78 PS), der bei identischem Verbrauch deutlich bessere Fahrleistungen bietet. Der neue Motor verfügt über 4 statt 3 Ventile pro Zylinder, eine Steuerkette anstelle eines Zahnriemens, ein leichteres Gehäuse und eine neue Motorsteuerung. Auf der IAA 2011 zeigt Hyundai die Serienversion des i10-Elektrofahrzeugs Blue On, dieses besitzt eine Lithiumionen-Polymer-Akkumulator mit einer Kapazität von 16,4 kWh. Damit soll er eine Reichweite von 140 Kilometern haben. Der Elektromotor leistet 61 kW / 83 PS und ein Drehmoment von 210 Newtonmetern. Die Fahrleistungen sollen laut Hersteller eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und eine Beschleunigung von 0 bis 100 km/h in 13,1 Sekunden erreichen. Im Frühjahr 2011 wurde der i10 optisch überarbeitet, unter anderem mit vergrößerten Leuchten und verändertem Stoßfänger mit tiefer sitzenden Rückstrahlern. In diesem Zuge wurden auch die Motoren überarbeitet, so dass der 1,1-Liter-Benziner jetzt 51 kW (69 PS) bei 4,7 l (110 g/km CO2) liefert und der 1,2 l 63 kW (86 PS) bei 4,6 l (108 g/km CO2). Der in dieser Klasse ungewöhnliche Diesel ist dagegen entfallen.

Im Innenraum ergänzen unter anderem ein neuer Tacho, Drehzahlmesser, elektrische Fensterheber vorne und neue Sitzbezüge die Basisausstattung. Die zweite Generation wurde auf der IAA 2013 in Frankfurt erstmals vorgestellt, bevor im November 2013 die Markteinführung erfolgte. Sie wuchs sowohl in der Länge (+ 80 mm) als auch in der Breite (+ 65 mm), wurde jedoch etwas flacher (– 50 mm) und auch leichter. Produziert wird der Wagen nicht mehr in Indien, sondern in der Türkei. Das Kofferraumvolumen wuchs von 225 auf 252 Liter. Heckansicht. Als Motoren stehen zum einen der aus dem Vorgängermodell bekannte 1,2 Liter große Reihenvierzylinder-Ottomotor mit 64 kW (87 PS) zur Auswahl, sowie ein neu entwickelter Dreizylinder-Ottomotor mit einem Liter Hubraum und einer Leistung von 49 kW (67 PS).

Quelle: Wikipedia

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