Halle

Halle Langzeitmiete

 

Auto Langzeitmiete / Monatsmiete PKW und LKW  in Halle
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Halle (Saale) (etwa vom Ende des 15. bis zum Ende des 17. Jahrhunderts Hall in Sachsen; bis Anfang des 20. Jahrhunderts auch Halle an der Saale von 1965 bis 1995 Halle/Saale) ist eine kreisfreie Großstadt im Süden von Sachsen-Anhalt und liegt an der Saale. Mit 236.991 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) ist Halle die größte Stadt und eines der drei Oberzentren des Landes sowie Sitz des Landesverwaltungsamtes. Sie ist die fünftgrößte Stadt der neuen Bundesländer und steht auf dem 31. Platz der Liste der Großstädte in Deutschland. Die Stadt bildet gemeinsam mit der benachbarten Großstadt Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem mehr als eine Million Menschen leben, sowie mit Leipzig und fünf weiteren Städten in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen die Metropolregion Mitteldeutschland. Halle ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschaftszentrum in den neuen Ländern. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 806 n. Chr. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1890 die Grenze von 100.000, wodurch Halle zur Großstadt wurde. Als einzige deutsche Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnern im Jahr 1945 hat Halle den Zweiten Weltkrieg fast ohne Schäden überstanden, sodass ihr städtebaulicher Charakter unter den deutschen Großstädten als einzigartig gilt. Mit den durch August Hermann Francke 1698 gegründeten Franckeschen Stiftungen gilt Halle als Ausgangspunkt der sozial-humanistischen Bildung in Deutschland. Halle ist Sitz einer der ältesten Universitäten Deutschlands, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule. Darüber hinaus ist die Stadt Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Kulturstiftung des Bundes, die für die Bundesrepublik Deutschland die Aufgaben der internationalen Vertretung der nationalen Wissenschaft und deutschen Kultur haben. Im Stadtgebiet befindet sich eine Vielzahl von kulturellen und musealen Einrichtungen, wie die Stiftung Moritzburg oder das Landesmuseum für Vorgeschichte. Des Weiteren ist der Weinberg Campus ein wichtiges Technologie- und Gründungszentrum in den neuen Ländern. Halle liegt am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht, der größere Teil östlich der schiffbaren Saale, die sich hier in mehrere Arme teilt und eine breite Flussaue bildet, und unterhalb der Mündung der Weißen Elster. Auf einer Länge von 27 km fließt die Saale durch Halle. Die Stromsaale bewältigt dabei einen Höhenunterschied von 9 m. Um ihre Schiffbarkeit herzustellen, wurden fünf Wehre mit Schleusen errichtet. Zusammen mit den Nebenarmen, Hochwasserentlastern, Schleusen und Schleusenkanälen sowie Hafenbecken ergibt sich eine Gesamtlänge von 47 km Wasserläufen in der Stadt. Hinzu treten mit einer Durchflusslänge von 6,3 km die Weiße Elster, die Reide sowie weitere zufließende Bäche. Dazu befinden sich ungefähr 180 von Menschen angelegte stehende Gewässer im Stadtgebiet. Der Hufeisensee ist mit 73 ha der größte See der Stadt. Weitere größere Seen sind der Osendorfer See mit 21 ha und der Heidesee mit 12,5 ha. Historische Grußkarte aus Halle von der Burg Giebichenstein aus gesehen Siehe auch: Liste der Gewässer in Halle (Saale) Die höchste Erhebung ist der Große Galgenberg mit 136 m ü. NN. Der tiefste Punkt liegt mit einer Höhe von 71 m ü. NN am Ufer des Forstwerders, einer Saaleinsel bei Trotha. Am Händeldenkmal auf dem Marktplatz beträgt die Höhe 87 m ü. NN. Zur Lagegunst Halles trugen die Bodenschätze im Stadtgebiet bei. Vielfach hat deren Nutzung die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig positiv beeinflusst. Braunkohlevorkommen existieren unter vielen Teilen des Stadtgebietes. Eine wirtschaftliche Nutzung erfuhren sie über mehrere Jahrhunderte sowohl im Tage- wie im Tiefbau, insbesondere im Westen der Stadt um den Ort Nietleben, im Norden (Seeben und Frohe Zukunft) und im Südosten (zwischen Osendorf und Büschdorf). Steinkohle konnte im ehemals königlichen Steinkohlebergwerk Dölau und im Bereich des Wittekindtales abgebaut werden. Ton wurde bei Angersdorf, Muschelkalk in Neustadt, Porphyr am Galgenberg, Kies in der Saaleaue und Kaolin-Ton nord-westlich der Stadtgrenze bei Salzmünde gewonnen. Überragende Bedeutung hatte die Nutzung von Sole, die infolge der Halleschen Marktplatzverwerfung an einigen Stellen im Stadtgebiet gefördert werden konnte. Heute spielt die Gewinnung von Bodenschätzen aus dem Gebiet der Stadt keine Rolle mehr. Viele Tagebaue bilden heute Gewässer.

Quelle: Wikipedia