Fiat Scudo

 

 

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Der Fiat Scudo war wie die baugleichen Modelle Peugeot Expert und Citroën Jumpy ein sehr leichtes Nutzfahrzeug auf Basis der Eurovans, die seit Februar 1996 bei Sevel Nord produziert wurden. Der Scudo war das Nachfolgemodell des Fiat Talento einer Version mit kurzem Radstand bei langem Überhang des Fiat Ducato. Der Talento war ursprünglich als Nachfolgemodell des Fiat 900 gedacht, welcher nach dem Konzept auf kurzen und kleinen Flächen viel Laderaum konzipiert war. Jedoch hatte unter anderem die aufkommende japanische Konkurrenz den 900 auch aufgrund seiner veralteten Technik, sowie die zusätzlich aufkommenden Pkws mit Kastenaufbau dem 900 keinen lukrativen Marktanteil mehr gelassen. Mit dem Scudo konnte Fiat nun diese Lücke unterhalb des Fiat Ducato im Modellprogramm schließen. 2000 sowie 2004 wurde die erste Generation überarbeitet und im Januar 2007 folgte die zweite Generation. 2008 wurde der Scudo II gemeinsam mit den Schwestermodellen zum Van of the Year gewählt. 2010/2011 kündigte Fiat die Kooperation der Eurovan im PKW-Bereich während die Nutzfahrzeuge bis 2016 weiterhin gemeinschaftlich produziert wurden. 2015 erfolgte eine Kooperation mit Renault. Der Fiat Talento der den Scudo seit 2016 ersetzt basiert daher nun auf dem Renault Trafic. Die zweite Generation gab es als Kastenwagen in zwei Höhen und zwei Längen. Während die kürzere Version rund 4,81 Meter mass und deren Radstand 3 Meter betrug, war die längere Version 5,14 Meter lang und hatte einen Radstand von 3,12 Meter. Die Höhe variierte zwischen 1,88 und 2,29 Meter. Alle Modelle waren rund 1,90 Meter breit. Das Laderaumvolumen betrug zwischen 5000 und 7000 Liter. Das Leergewicht wurde mit 1736–1834 kg angegeben. Als Antrieb standen für den Kastenwagen vier Vierzylinder-Motoren, darunter ein Otto- (2.0 16V) und drei Dieselmotoren (HDi 90, HDi 120 (FAP), HDi 165 FAP), zur Auswahl. Alle Modelle wurden über die Vorderräder angetrieben und verfügten über ein 5-Gang-Schaltgetriebe (2.0 16V, HDi 90) bzw. über ein 6-Gang-Schaltgetriebe (HDi 120 (FAP), HDi 165 FAP). Der Kombi wurde in denselben Längen (4,81 m; 5,15 m) angeboten; die Radstände sind dadurch auch entsprechend. Die Van-Version ist mit einer Höhe zwischen 1,88 und 1,98 Meter jedoch flacher. Die Motorenpalette des Großraumvans beinhaltete nur die beiden stärkeren Dieselversionen, die auch im Kastenwagen angeboten wurden. Dabei handelt es sich um 2,0 Liter große und auf der Common-Rail-Direkteinspritzung basierende Vierzylinder-Dieselmotoren mit 120 und 163 PS und Dieselrußpartikelfilter (FAP). Die schwächere Version erfüllte die Euro-4-Norm, die stärkere bereits die Euro-5-Norm. Die Kraftübertragung erfolgte ebenso über die Vorderräder und über ein 6-Gang-Schaltgetriebe.

Quelle: Wikipedia

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