Fiat

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Fiat 124 Spider
Fiat 500
Fiat 500L
Fiat 500X

 


 


 


 

Fiat Freemont
Fiat Scudo
Fiat Tipo

Fiat ist eine der zwei Stammmarken des niederländischen FCA-Konzerns, dem Nachfolger der Fiat S.p.A. Fiat steht für Fabbrica Italiana Automobili Torino („Italienische Automobilfabrik Turin“), unter diesem Namen werden Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Fiat Professional) gefertigt und vertrieben, während beispielsweise Fiat Industrial andere Marken nutzt.

Das Unternehmen wurde im Juli 1899 von 9 Personen gegründet. Einer von Ihnen war Giovanni Agnelli Senior, der Großvater von Gianni Agnelli, der Fiat ab Mitte der 60er-Jahre zu einer großen europäischen Marke führte. 1905 übernahm Fiat die Ansaldi-Werke und baute zu dieser Zeit kleinere Serien wie beispielsweise das Modell Brevetti. Erst im Jahre 1912 begann Fiat mit der Großserienproduktion. Das Modell Zero war ein Kleinwagen in der Torpedoform, von dem 2000 Exemplare hergestellt wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Modell 501 konzipiert. Ziel war es, bei der Konstruktion erheblich Gewicht einzusparen und die Vielzahl der verbauten Stahlrohre und Kugellager auf ein Minimum zu reduzieren. Damit konnte Fiat sowohl die Produktion als auch die Lagerhalterung deutlich rationalisieren. Von diesem Modell konnte Fiat bis 1926 insgesamt 45.000 Einheiten verkaufen. Im Jahre 1925 folgte der Kleinwagen Fiat 509, den Fiat erstmals seinen Kunden über den Kreditverkauf anbot. Hiervon versprach sich Fiat eine weitere Absatzsteigerung. Im Jahr 1932 erreichte Fiat die Rekordproduktion von 22.122 Fahrzeuge.

Davon gingen knapp 30% in den Export. Zusätzlich vergab Fiat Lizenzen für seine Modelle. Die Fahrzeuge wurden in Polen, Frankreich und Deutschland (NSU) nachgebaut. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg brachte Fiat den 1500 und den Fiat 500 (Topolino) auf den Markt.  Nach dem Zweiten Weltkrieg erschien der modernisierte Fiat 500C, das erste Fahrzeug mit selbsttragender Karosserie. 1950 brachte Fiat den 1400 auf den Markt, dem im Jahre 1952 der Fiat 1900 mit verbesserter Ausstattung und einem leistungsfähigeren Motor folgte. Die Fahrzeuge wurden als Limousine und Cabrio bzw. als Coupé angeboten. Ab dem Jahr 1955 wurde der Fiat 600 zum Verkaufserfolg. Neun Jahre später folgte der Fiat 850, eine längere Version vom 600er der auch einen stärkeren Motor erhielt. Einer der größten Erfolge war der Fiat 124. Dieses Modell wurde außer in Italien auch in den Tofas-Werken in der Türkei und von Lada als 1200 in der Sowjetunion produziert. Hinzu kamen die Modelle 124 und 1430 von Seat in Spanien. Seat baute bis zu Beginn der 1980er-Jahre alle seine Fahrzeuge in Lizenz von Fiat. Zu Beginn der 70er-Jahre brachte Fiat mit dem 128 und dem 127 Europas Auto des Jahres auf den Markt und war zu diesem Zeitpunkt der größte Automobilproduzent in Europa.

Zeitgleich wurden Werke in Brasilien und Argentinien aufgebaut. Jedoch machten sich in diesen Jahren erhebliche Qualitätsprobleme bemerkbar. Insbesondere waren die Fahrzeuge aus dieser Zeit außergewöhnlich rostanfällig. Der Verdrängungswettbewerb in den großen europäischen Märkten wurde härter. Die großen Wettbewerber in Frankreich und Deutschland hatten sich besser positioniert und setzten mit ihren Angeboten Fiat stärker unter Druck. Obwohl Fiat erhebliche Anstrengungen unternahm, seine Karosserien besser gegen Rost zu schützen, dauerte es sehr lange, diesem negativen Image entgegenzuwirken. In den 80er-Jahren folgten Modelle wie der Uno und der spartanische Panda. Hierauf folgte der Tipo und 1987 der Fiat Croma mit einer 1,9 TD i.d. mit dem ersten Dieseldirekteinspritzmotor. Genauso wie beim Fiat Marea, der in den 90er-Jahren mit dem ersten Common-Rail-Dieselmotor  vorgestellt wurde, verzichtete Fiat darauf, auf diese eigene Innovation hinzuweisen.

Beide Entwicklungen wurden binnen weniger Jahre bei vielen Anbietern zum Standard. Fiat hatte bereits im Mai 1922 in Berlin die Deutsche Fiat Automobil-Verkaufs-Aktiengesellschaft gegründet. Ab 1929 war der Sitz der Gesellschaft nach Heilbronn verlegt worden, da Fiat zu diesem Zeitpunkt das Heilbronner NSU-Werk übernahm. Bis 1958 stellt Fiat an diesem Standort Fahrzeuge her, die dann in der Folge NSU-Fiat genannt wurden. Da die alte NSU jedoch weiter existierte und ab 1958 selbst wieder Fahrzeuge produzierte, wurde Fiat die Verwendung des Namens untersagt. Die Modelle verließen Das Werk in Heilbronn ab diesem Zeitpunkt unter dem Namen „Neckar und Jagst“. Die Produktion wurde 1973 eingestellt. Die deutsche Zentrale wurde 2007 nach Frankfurt verlegt. In den vergangenen 10 Jahren konnte Fiat mit dem Grande Punto und mit dem Fiat Bravo Erfolge feiern. Der neue Fiat 500, den Fiat seit dem Jahr 2012 anbietet, übertraf in seinen unterschiedlichen Modellvarianten alle Erwartungen. Im Januar 2014 fusionierten die Unternehmen Fiat S.p.A. und Chrysler Group LLC. Der Verwaltungsrat entschied, dass Fiat seinen rechtlichen Sitz in die Niederlande verlegen wird. Hier unterhält Fiat Chrysler keine Büros. Die zentralen Geschäfte, wie Forschung, Entwicklung und Finanzen werden weiterhin von Turin und Auburn Hills (bei Detroit, USA) gelenkt. Aus Steuergründen unterhält die Gruppe noch einen Hauptsitz in London.

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