Audi A8

 

 

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Audis Weg in die Oberklasse begann im Jahre 1979 mit dem Audi 200 (Typ 43), der auf dem Audi 100 C2 basierte. 1983 folgte als Luxusausführung des neuen Audi 100 C3 der Audi 200 des Typs 44. 1988 kam mit dem Audi V8 das erste eigenständige Oberklassemodell auf den Markt. Auch dieses war – trotz technisch eigenständiger Neukonstruktion – ein Ableger des Audi 100. Damit verbunden waren konstruktive Einschränkungen; unter anderem konnten sich Raumangebot und Komfort noch nicht mit dem der Wettbewerber in der Oberklasse messen. Vor allem durch den Allradantrieb quattro erzielten diese Modelle zwar Achtungserfolge, eine breite Akzeptanz als konkurrenzfähiges Angebot zu Mercedes-Benz- oder BMW-Produkten erfuhren sie jedoch noch nicht. Im Herbst 1991 stellte Audi zwei Prototypen mit aus Aluminium gefertigtem Gitterrohrrahmen und Karosserie vor: den Audi quattro spyder und den Avus quattro. Sie wurden auf der IAA und auf der Tokyo Motor Show präsentiert. Im Oktober 1993 wurde das sogenannte „Audi Space Frame Concept Car“, – kurz ASF – auf der IAA vorgestellt. Es hatte einen 3,4-Liter-V8-TDI-Motor und entsprach – abgesehen von der polierten Aluminiumaußenhaut – weitestgehend dem Audi A8, der im Mai 1994 auf den Markt kam. Seitdem bietet Audi eine technisch eigenständige Oberklasse-Modellreihe an.

Die erste Version des A8 wurde mit einigen technischen Besonderheiten ausgestattet, die damals die Hauptkonkurrenten Mercedes-Benz S-Klasse und BMW 7er-Reihe noch nicht boten. Dazu gehörte wiederum der Allradantrieb „quattro“ sowie die weltweit erste Aluminiumkarosserie in einem Serienfahrzeug der Oberklasse. Kritik musste sich der Wagen nach wie vor im Komfort-Kapitel gefallen lassen – ein Tribut an die eher sportliche Gesamtauslegung. Als Basismotorisierung kam ein 2,8-l-Benziner mit sechs Zylindern zum Einsatz. Größter Motor der angebotenen Motorenpalette war der W12-Zylinder. Der überwiegende Teil der Käufer bestellte den 8-Zylinder mit 4,2 Litern Hubraum, von dem auch der betont sportliche Ableger „S8“ stammte. Der erste A8 mit Dieselmotor (2.5 TDI) erwies sich mit seiner Leistung von 110 kW (150 PS) als untermotorisiert und wurde ab dem Modelljahr 2000 durch eine Version mit 132 kW (180 PS) ersetzt. Im selben Jahr erfolgte die Vorstellung des ersten Achtzylinder-Diesels (3.3 TDI) als initialer Trendsetter für den lange anhaltenden Boom großvolumiger Dieselmotoren in der Oberklasse. Nach acht Jahren Bauzeit wurde der intern D2 genannte Ur-A8 im November 2002 (Modelljahr 2003) vom D3 abgelöst. Ziel der Neuentwicklung war es, unter Beibehaltung bewährter Stärken den A8 komfortabler zu machen.

Eine „Sänfte“ wurde der neue A8 trotz Luftfederung nicht, die Käufer schien das jedoch nicht zu stören: 2008 belegte der A8/S8 im Oberklassesegment mit 4446 zugelassenen Fahrzeugen Platz 2 der deutschen Neuzulassungsstatistik, hinter der Mercedes-S-Klasse (8077 Einheiten) und vor dem BMW 7er mit 4226 Fahrzeugen. Das Motorenprogramm wurde überarbeitet, siehe auch Motoren des Typs D3. Als neues Basisaggregat diente der 2,8-l-Sechszylinder mit 154 kW (210 PS), während die Leistung des 4,2-l-Achtzylindermotors auf 257 kW (350 PS) erhöht wurde. Der 6,0-l-W12-Zylinder blieb im Programm, hinzu kam ein V10 mit 331 kW (450 PS), der dem S8 vorbehalten bleibt. Die meisten A8-Käufer entscheiden sich jedoch für einen Diesel: 2006 wurde der 4.2 TDI mit 240 kW (326 PS) als damals zweitstärkster Dieselmotor der Welt nach dem BMW 745d in einer Serienlimousine vorgestellt. Audi zeigte die neue Generation der Luxuslimousine erst auf dem Genfer Auto-Salon 2010. Insgesamt wuchs der A8 um zehn Zentimeter auf 5,15 Meter. Formal bleibt der Audi A8 beinahe unverändert, nur die ausgeprägte seitliche Tornadolinie ist neu. Die Basisversion des Audi A8 mit dem 2,8-Liter-FSI-Sechszylinder kam 2010 mit Vorderradantrieb und einem CVT-Getriebe (Multitronic). Der Längsbaukasten erlaubt eine platzsparendere Bauweise – die Vorderachse des Audi wird um 15 Zentimeter weiter nach vorn gelagert. Daraus resultiert eine ebenfalls verbesserte Gewichtsverteilung. Im Jahre 2008 wurden 94,2 % aller in Deutschland neu zugelassener Audi A8/S8 gewerblich zugelassen. Im September 2013 wurde im Rahmen der im selben Jahr stattgefundenen IAA der überarbeitete A8 präsentiert. Dabei wurden die Motorhaube, der Singleframe-Grill und der Frontstoßfänger leicht verändert.

Die Unterkante der Scheinwerfereinheiten verläuft künftig gerade. Am Heck sind die LED-Leuchten flacher geworden. Der neu gezeichnete Stoßfänger schließt bei allen Motorisierungen bis auf den S8 zwei rautenförmige Endrohre ein. Neue Chromleisten und hochglänzend schwarze Fensterrahmen runden die Design-Differenzierungen ab. Der A8 verfügt nun optional über die neuartige LED-Technologie Matrix LED in den Frontscheinwerfern. Das Abblenden soll damit künftig nur noch partiell geschehen, der Rest des Sichtfeldes soll immer taghell ausgeleuchtet sein (Blendfreies Fernlicht). Auch die Blinker wurden überarbeitet. In den verbesserten Scheinwerfern, so die Ingolstädter, liegen je 18 Leuchtdioden in einem Streifen nebeneinander, in sieben Blöcke unterteilt. In den Heckleuchten ermöglichen je 24 LED in acht Segmenten das Blinklicht mit dynamisierter Anzeige. Zu Beginn wurden zwei Motorenvarianten angeboten: je ein 4,2-l-V8 als Benziner und Turbodiesel.

Da die Konkurrenz in der Oberklasse für diese Leistungsklasse inzwischen auf sparsamere V6-Biturbo-Motoren setzt, ist der V8-Diesel der letzte seiner Art in dieser Klasse. Später folgte ein 3-l-V6 mit Kompressoraufladung. Seit Ende 2010 sind auch ein V6-Diesel und ein W12-Benziner sowie eine Langversion verfügbar. Des Weiteren ist seit August 2011 eine Einstiegsversion mit Frontantrieb und einem modifizierten 3.0 TDI mit 150 kW (204 PS) und 6,0 Liter Normverbrauch verfügbar. Auch die Sportversion S8 wurde bereits vorgestellt. Das Modell hat, wie die beiden neuen Sportmodelle S6 und S7 von Audi, einen 4.0 V8 mit Biturboaufladung, der im S8 520 PS und 650 Nm bereitstellt, anstatt 420 PS und 550 Nm wie in den beiden anderen Modellen. Der Audi S8 soll von 0 auf 100 km/h in 4,1 Sekunden sprinten. Außerdem ist seit 2015 der S8 Plus mit einem auf 605 PS und 750 Nm gesteigerten Motor erhältlich. Dieser wiederum beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden. Dieser Motor verfügt über Zylinderabschaltung (auch bei S6 und S7 der Fall), das heißt, im Teillastbereich werden nur vier von den insgesamt acht Zylindern genutzt. Das trägt zum effizienteren Verhalten bei. Seit April 2012 ist der Audi A8 auch mit Hybridantrieb erhältlich. In dieser Version wird der A8 erstmals mit einem nur zwei Liter großen Vierzylindermotor ausgerüstet. Im Spätsommer 2013 wurden neben der Optik auch die Motoren modifiziert. So leistet der 3,0 TFSI nun 310 PS und der Vierliter-Benziner 435 PS. Vom drei Liter großen Diesel gibt es jetzt auch eine clean-Variante mit 258 PS, ebenso vom 4,2 TDI, der über 385 PS verfügt.

 

Quelle: Wikipedia

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