Audi A4

 

 

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Der B9 (interne Typbezeichnung 8W) ist die fünfte Baureihe des Mittelklassefahrzeugs Audi A4. Offiziell vorgestellt wurde der A4 B9 gegen Ende Juni 2015 im Internet. Im September 2015 wurde das Fahrzeug auf der Internationalen Automobil-Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert und im selben Jahr mit dem Goldenen Lenkrad in der Klasse Mittelklassewagen ausgezeichnet. Erstmals in der Geschichte des A4 sind die Stufenhecklimousine und Kombivariante (Avant) zeitgleich erschienen. Die Auslieferung der ersten Modelle erfolgte im Oktober 2015. Der B9 basiert auf der weiterentwickelten MLB-Plattform „MLB Evo“ des Volkswagen-Konzerns, auf welcher bereits die im Juni 2015 erschienene zweite Generation des Audi Q7 basiert. Die B9-Baureihe wird an zwei Produktionsstandorten gefertigt. Während die Limousine, der Avant und die S-Modelle im Audi-Werk Ingolstadt vom Band rollen, wird in Neckarsulm nur die Limousine gebaut. Die Karosserie der fünften A4-Generation erhielt im Bereich Frontstoßstange einen niedriger und breiter gestalteten Singleframe-Kühlergrill. Die Seitenlinie beginnt mit der Motorhaube, die sich bis zur äußeren Kante der Kotflügel erstreckt. Von der Seite ähnelt der B9, bis auf die auf der Türbrüstung montierten Außenspiegel, dem Vorgänger. Das Heck schließt mit schmalen Rückleuchten ab, in dessen unteren äußeren Bereich der Heckstoßstange separate Reflektoren montiert sind. Die größte optische Überarbeitung erhielt der Innenraum, der sich dabei an der seit Juni 2015 erhältlichen zweiten Generation des Audi Q7 orientiert. Auf dem Armaturenbrett befindet sich je nach Ausstattung ein frei stehender und fest montierter 7- oder 8,3-Zoll-Farbbildschirm, der zur Darstellung der Navigations- und Infotainmentdaten dient.

Die Bedienelemente auf dem Armaturenbrett sind horizontal angeordnet. So befindet sich die Bedieneinheit für die Klimatisierung direkt unter den Belüftungsdüsen. Unterhalb der Klimasteuerung kann über eine zusätzliche Schalterreihe auf die wichtigsten Fahrzeugfunktionen zugegriffen werden. Als Bedienschnittstelle kommt die neueste MMI-Generation zum Einsatz, bei der die Bedienung durch den Entfall einiger Tasten, überarbeiteter Menüführung und acht frei belegbarer Schnellwahltasten erleichtert werden soll. Abhängig von der Ausstattung verfügt der Dreh-/Drücksteller zusätzlich über eine Joystick- und Touchpad-Funktion. Die Position des MMI-Terminals ist dabei von der Getriebevariante abhängig. Während sich die MMI-Steuereinheit bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe vor dem Gangwahlhebel befindet, ist sie beim manuellen Getriebe hinter dem Schalthebel positioniert. Zusätzlich sind bei den Ausstattungslinien A4 sport und A4 design die Querstreben der Lufteineinlässe und des Kühlergrills sowie der Heckdiffusoreinsatz in Chromoptik ausgeführt. Bei allen Modellen ist Keyless Go und ein Geschwindigkeitsbegrenzer, der das Fahrzeug bei der eingestellten Maximalgeschwindigkeit abbremst, serienmäßig. Ebenfalls sind alle Fahrzeuge mit Xenonlicht und LED-Tagfahrlicht ausgestattet, Halogenscheinwerfer werden nicht mehr angeboten. Optional stehen LED- oder Matrix-LED-Scheinwerfer zur Auswahl. Letztere ermöglichen durch eine variable Lichtverteilung ein blendfreies Fernlicht. Zusätzlich sind die Rückleuchten bei den LED-Scheinwerfern ebenfalls in LED-Technik ausgeführt. Die Fahrdynamikregelung Audi drive select, mit welchem sich Gaspedalkennlinie, Automatikgetriebeabstimmung und Lenksystemübersetzung ändern lassen, ist bei Fahrzeugen ab 140 kW Leistung (190 PS) serienmäßig. Als Zusatzausstattung wird auch ein adaptives Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung angeboten. Im Innenraum ist optional das aus anderen Audi-Modellen bekannte virtual cockpit erhältlich. Dabei wird das analoge Kombiinstrument auf der Fahrerseite durch ein 12,3 Zoll großes LC-Display ersetzt, welches neben Motordrehzahl und Geschwindigkeit, auch andere Fahrzeugparameter, Medien- und Navigationsinformationen anzeigt. Als Sonderausstattung kann erstmals im A4 auch die Farbe der LED-Innenbeleuchtung geändert werden. Für den Zugriff auf Online-Dienste via Bluetooth-Kopplung zu einem internetfähigen Mobiltelefon oder Verwenden einer separaten SIM-Karte, steht das aus dem Vorgänger bekannte Audi Connect zur Verfügung. Neu ist das Audi Smartphone Interface, welches mittels Apple CarPlay und Google Android Auto über den USB-Anschluss, Smartphone-Dienste im Infotainmentsystem bereitstellt.

Zur Aufwertung des Infotainmentssystems wird neben einem 3D-Soundsystem mit 755 Watt Gesamtleistung von Bang & Olufsen, auch ein Entertainmentsystem für die Montage von Tabletcomputern an der Rückenlehne der Vordersitze angeboten. Deutlich überarbeitet wurden im Vergleich zum Vorgänger die Sicherheits-, Komfort- und Fahrerassistenzsysteme. So ist der Notbremsassistent Pre Sense City serienmäßig im B9. Das kameragestützte System kann bei Geschwindigkeiten bis 40 km/h und drohender Kollision eine autonome Vollbremsung durchführen. Eine Bremswarnung und ein aufprallreduzierender Bremseingriff erfolgt bis 85 km/h. Durch die Ergänzung zusätzlicher Assistenzsysteme kann der Regel- und Funktionsbereich des Pre-Sense-Systems erweitert werden. Der neue Abstandsregeltempomat (Adaptive cruise control) arbeitet nun bei Modellen mit Automatikgetriebe von 0 bis 250 km/h (bei Schaltgetriebe wie bisher ab 30 km/h). Bei Automatikgetrieben kann das System mit Hilfe der Stopp-Start-Funktion das Fahrzeug selbständig zum Stillstand bringen und wieder anfahren. Ebenso übernimmt der „Stauassistent“ des Systems bei zähflüssigem Verkehr, selbstständig das Lenken, Abbremsen und Beschleunigen des Fahrzeugs. Mit Hilfe der Navigationsdaten und Verkehrszeichenerkennung wird ein „prädiktiver Effizienzassistent“ angeboten, durch welchen der Kraftstoffverbrauch laut Audi auf Landstraßen um bis zu 10 Prozent gesenkt werden kann. Weitere neue Funktionen wie Ausweich-, Abbiege-, Querverkehrassistent und Ausstiegswarnung werden durch den Spurwechselassistent (side assist) bzw. Spurhalteassistent (active lane assist) bereitgestellt. Erstmals in der A4-Geschichte ist auch ein Head-up-Display und selbstlenkender Einparkassistent erhältlich. Durch den erhöhten Einsatz von warmumgeformten Stahlteilen und Aluminiumbauteilen, konnte nach Herstellerangaben das Gewicht beim Avant um bis zu 120 Kilogramm im Vergleich zum Vorgänger reduziert werden.

Zudem wurde die Fünflenkervorderachse weiterentwickelt und ihr Gewicht um sechs Kilogramm verringert. Anstelle einer Trapezlenkerhinterachse kommt beim B9 eine fünf Kilogramm leichtere Fünflenkerhinterachse zum Einsatz. Die elektromechanische Lenkung ist eine Neuentwicklung und wiegt im Vergleich zum Vorgänger 3,5 Kilogramm weniger. Bei den Benzinmotoren wird im A4 erstmals ein 1,4-Liter-Turbomotor[8] angeboten. Das Vierzylinderaggregat mit Benzindirekteinspritzung leistet 110 kW (150 PS) und soll bis zu 21 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen als der 1,8-Liter-Turbomotor mit 125 kW (170 PS) im Vorgängermodell. Im Gegensatz zum 2,0-Liter-Benzinmotor besitzt dieser wieder einen Zahnriemen, der nach Herstellerangaben jedoch wartungsfrei sein soll. Der 2,0-Liter-Turbomotor leistet im B9 mit 140 kW (190 PS) und 185 kW (252 PS). Im Vergleich zum Vorgänger wurde das Verdichtungsverhältnis von 9,7 auf 11,7:1 erhöht, um den Kraftstoffverbrauch weiter zu senken.[9] Eine für Erdgasbetrieb (CNG) ausgelegte Variante des 2-Liter-Motors mit 125 kW (170 PS) wird mit dem A4 Avant g-tron erscheinen. Der 2-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor leistet 110 kW (150 PS) und 140 kW (190 PS). Wie bereits im Vorgänger, erfüllt dieses Modell mittels SCR-Katalysator und AdBlue-Additiv die Euro-6-Abgasnorm. Der AdBlue-Tank fasst 12 Liter (Vorgänger 20,5 l). Gegen Aufpreis ist auch ein 24-Liter-Tank erhältlich. 2016 erschien eine weitere 2,0-Liter-TDI-Variante mit 90 kW (122 PS). Der überarbeitete 3,0-Liter-V6-Dieselmotor wurde zunächst mit 200 kW (272 PS) und Allradantrieb angeboten. Eine weitere Leistungsstufe mit 160 kW (218 PS) und Frontantrieb erschien zum Marktstart im Oktober 2015. Neben einem NOX-Speicherkatalysator und SCR-Dieselpartikelfilter, verfügen die V6-Dieselmotoren über einen elektrisch verstellbaren Turbolader. Mit Einführung dieser A4-Generation entfällt das bisherige stufenlose Automatikgetriebe Multitronic. Zur Markteinführung sind nahezu alle Motorisierungen, mit Ausnahme des 200-kW-V6-Diesels, mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe S tronic erhältlich. Daneben wird auch ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe angeboten, dessen 16 Kilogramm leichteres Gehäuse aus Magnesium besteht.

Der V6-TDI mit 200 kW (272 PS) ist serienmäßig mit einer neu entwickelten Acht-Stufen-Wandlerautomatik tiptronic ausgestattet. Im Vergleich zum Vorgänger sank das Fassungsvermögen des Kraftstofftanks bei den Vierzylinder-Dieselmotoren mit Frontantrieb auf 40 Liter (ca. 20 Liter weniger). Gegen Aufpreis wird für diese Motorisierungen ein 54-Liter-Tank angeboten, welcher bei den frontgetriebenen Benzinmotoren und dem V6-TDI mit 160 kW (218 PS) serienmäßig ist. Der Tank bei Fahrzeugen mit Allradantrieb fasst dagegen 58 Liter. Mit Ausnahme des 2.0 TFSI mit 185 kW (252 PS) sind alle Vierzylindermotoren mit Frontantrieb auch als „ultra“-Modelle erhältlich. Diese sollen durch eine strömungsoptimierte Karosserie, geänderter Getriebeabstimmung, rollwiderstandsoptimierter Bereifung und abgeregelter Höchstgeschwindigkeit weniger Kraftstoff verbrauchen als die Motoren mit gleicher Leistung. Beim Euro-NCAP-Crashtest 2015 erhielt der A4 die Höchstbewertung von fünf Sternen. Im Detail erreichte das Fahrzeug 90 Prozent der Punkte beim Insassenschutz, 87 Prozent bei der Kindersicherheit und 75 Prozent beim Fußgängerschutz.

 

Quelle: Wikipedia

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