Analyse: Immer mehr Chefs fahren Firmenautos

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13.09.2016

Analyse

Immer mehr Chefs fahren Firmenautos

Der Dienstwagen verrät viel über die Stellung im Unternehmen.

Der Chef fährt Dienstwagen – dieses "Naturgesetz" bestätigt der am Dienstag vorgestellte Firmenwagenmonitor 2016 von COP Compensation Partner. Demnach nahm die Verbreitung von Firmenautos bei Führungskräften im Vergleich zur Studie aus dem Vorjahr um 0,7 Punkte auf 47 Prozent zu. Besonders hoch ist der Anteil bei Vertriebsleitern (78,2 Prozent), Niederlassungsleitern (72,4 Prozent) und Geschäftsführern (68,2 Prozent). Das Plus gegenüber 2015 liegt bei diesen Berufen zwischen 3,2 und 5,6 Prozent. Weniger Dienstautos fahren Manager in der technischen und kaufmännischen Leitung (jeweils minus 1,7 Prozent).

COP Compensation Partners wertete für die aktuelle Analyse 419.424 Arbeitsverhältnisse von Fach- und Führungskräften der vergangenen zwölf Monaten aus. Bei 49.298 Datensätzen waren Firmenwagen enthalten. Der Anteil beträgt damit zwölf Prozent.

Während immer mehr Führungskräfte einen Firmenwagen fahren, hat sich bei den Fachkräften kaum was verändert. Laut den Hamburger Vergütungsanalysten erhalten Vertriebler (22 Prozent) am häufigsten ein Dienstauto. Es folgen Beschäftigte in Technik (13,5 Prozent) und IT (10,1 Prozent). Einstellig wird es dagegen bei Wirtschaftsprüfern (2,9 Prozent), Controllern (3,9 Prozent) und im Bereich Einkauf und Logistik (4,4 Prozent).

Beim Branchenvergleich gibt es im Großhandel (26,4 Prozent) und Bau (25,6 Prozent) die höchste Firmenwagen-Verbreitung. Dahinter rangieren Gebrauchsgüter (21,9 Prozent) und die Pharmaindustrie (20,7 Prozent). Die wenigsten Dienstfahrzeuge sind in der öffentlichen Verwaltung, Kulturbetrieben und Krankenhäusern unterwegs. Hier liegt die Verbreitung bei jeweils unter zwei Prozent.

Die teuersten Autos mit einem durchschnittlichen Bruttolistenpreis von 49.333 Euro gönnen sich Beschäftigte in der Finanzdienstleistung. Es folgen Messebetreiber (48.490 Euro) und Bankkaufleute (47.319 Euro). Ein hoher Bruttolistenpreis geht mit einer geringeren Verbreitung einher, wie Geschäftsführer Tim Böger erklärte. "In Branchen mit hoher Firmenwagenverbreitung fahren Beschäftigte günstigere Fahrzeuge. In lukrativen Branchen wie dem Finanzsektor sind Firmenwagen zwar seltener, dafür deutlich hochpreisiger."

Heimische Hersteller top

Den größten Anteil mit insgesamt 68,3 Prozent weisen der Studie zufolge die deutschen Automarken VW (28,3 Prozent), Audi (18,7 Prozent), BMW (13 Prozent) und Mercedes-Benz (8,3 Prozent) aus. Mehr als die Hälfte der Firmenwagen in Deutschland kommen aus dem Volkswagen-Konzern (55,3 Prozent). (rp)

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(Foto: XiXinXing/Getty Images/iStockphoto)

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